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WAIDHOFEN/YBBS. Die Landesverkehrsgesellschaft NÖVOG hatte bereits im Herbst eine Räumungsklage gegen den Eisenbahnverein „Club 598“ (Freunde der Ybbstalbahn) eingereicht, dass er einen Lokschuppen und ein Gelände beim Hauptbahnhof verlassen muss. Damals verabschiedete man sich vor Richter Reinhard Stöckler in friedlicher Absicht, binnen drei Monate eine neue Lösung für die Aufbewahrung der kostbar renovierten Dampflokomotive „Yv.2“ zu finden.

V. l.: Elsa Zierlinger, Renate Wachauer, Siegfried Nykodem, Karl Piaty sen., Gottfried Lettner
  1 / 2   V. l.: Elsa Zierlinger, Renate Wachauer, Siegfried Nykodem, Karl Piaty sen., Gottfried Lettner

So trafen sich am 22. Februar Club 598-Obmann Siegfried Nykodem und der Rechtsanwalt der NÖVOG, Friedrich Nusterer, beim neuen Verhandlungstermin am Bezirksgericht Waidhofen. Aber die Verhandlung dauerte nicht lange, denn es kam bald zu einem von allen Seiten als zufriedenstellend zu bezeichnenden Vergleich. Bis 31. Dezember 2018 darf das NÖVOG Gelände am Hauptbahnhof vom Club 598 noch genutzt werden. Wenn bis dahin keine Lösung gefunden wird, kann die NÖVOG die Freimachung der Liegenschaft mit Exekutionstitel erzwingen. „Dann wird es in dem Verfahren richtig teuer“, warnte Richter Reinhard Stöckler. Nun sollen rasch die Vorarbeiten beginnen, um ein neues Zuhause für die historischen Erinnerungsstücke zu finden.

Waidhofens Bürgermeister Werner Krammer (WVP) tat vor der Gerichtsverhandlung in einem Brief an die Eisenbahnfreunde kund, dass sich die Stadt für eine Lösung einbringen werde.


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