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WAIDHOFEN/YBBS. Alle an einen Tisch zu bringen, die sich für Menschen einsetzen, die geflüchtet sind und derzeit in Waidhofen untergekommen sind, hatte der erste Migrationsgipfel zum Ziel.

Mit am Tisch: Anita Prüller (AMS) Norbert Hummer (Lernnetzwerk), Richard Abfalter (Passion and Style) und Wolfgang Frühwirth (Rotes Kreuz).

 “Nicht alles was wir hier in der Stadt tun ist nach außen sichtbar“, sagte WVP-Stadträtin Beatrix Cmolik. „Um wirklich effizient arbeiten zu können, braucht es klare Regeln und Strukturen“, ist sie überzeugt. Seit einiger Zeit gibt es am Magistrat Waidhofen eine offizielle Stelle am Magistrat, die sich mit der Integrationsarbeit befasst. „Der Magistrat will auch als eine Art Drehscheibe dienen“, sagt die zuständige Mitarbeitern Rosina Kerschbaumer. Zum Informationsaustausch waren Nicole Überschär, von der Diakonie der Flüchtlingsbetreuung NÖ West gekommen, Andreas Schauer vom Jugendzentrum Bagger, Birgit Fabian vom Sozialamt des Magistrates, Gabi und Gerald Weber, Ulli Schauer sowie Gjavit Shabanaj vom Verein Mit-Menschen, Anita Prüller (AMS), Wolfgang Frühwirth und Christine Brandl vom Roten Kreuz sowie die Gemeinderäte Ulrike Bauer,  Gerhard Krenn und Magistratsdirektor Christian Schneider. Auch Richard Abfalter (Veranstaltungsagentur Passion&Style) und Norbert Hummer (Lernnetzwerk) waren unter den Anwesenden. Alle berichteten von Erfahrungen und Problemen, die sich häufig rund um die Verständigung drehen. „Ein Zahnarzt,  der uns unterstützt hat von 17 Patienten dieselbe Telefonnummer, nämlich meine“, berichtet Gerald Weber vom Verein Mit-Menschen.  Es kam zum umfangreichen Informationsaustausch, der viele Aktionen zur Folge haben wird: So werden in Zukunft beispielsweise Unterrichtsmaterialien, die das Rote Kreuz für einen Deutschworkshop zusammengestellt hat, weitergegeben. Außerdem soll eine Liste von Dolmetschern erstellt werden, um nur ein paar zu nennen. Ein häufiges Problem, vor allem auch der Flüchtlinge in St. Leonhard, ist die Mobilität. In einem nächsten Treffen will man näher auf die Thematik eingehen. In Punkto Freizeitgestaltung  will Norbert Hummer (SG Waidhofen) seine Kindertrainingseinheiten für Flüchtlingskinder öffnen. Moderatorin Anette Schawerda vom Land Niederösterreich betonte abschließend: „Es ist schön zu sehen, was sich in Waidhofen schon alles tut. Das ist wirklich eine ganze Menge.“


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