Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Coronavirus: Land NÖ schnürt Hilfspaket für Betriebe und Beschäftigte

Karin Novak, 15.03.2020 07:41

NÖ. Nach einem Arbeitsgespräch mit den Spitzen der Sozialpartner und der Industriellenvereinigung haben die in Niederösterreich für Wirtschaft und Arbeitsmarkt zuständigen Regierungsmitglieder, die ÖVP-Landesräte Jochen Danninger und Martin Eichtinger, ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgelegt. Es soll kleine und mittlere Unternehmen, die wegen der akuten Corona-Epidemie in Schwierigkeiten geraten sind, bestmöglich unterstützen.

Das Land NÖ stellt Geld bereit und hat eine Hotline für Firmen eingerichtet. Foto: maradon 333/Shutterstock.com

Um den Betrieben zu helfen, hat das Land Niederösterreich ein Aktionsbündel geschnürt, das einen Haftungsrahmen mit einer Höhe von derzeit 20 Millionen Euro bereitstellt. Bei Umsatzrückgängen, Forderungsausfällen, Problemen beim Warenbezug oder Personalmangel soll so die notwendige Liquidität sichergestellt werden, damit der operative Betrieb der Firma aufrechterhalten werden kann. Konkret wird eine 80-prozentige Haftung für einen neuen Kredit von bis zu 500.000 Euro gewährt. Bearbeitungsgebühr und Bürgschaftsprovision übernimmt das Land Niederösterreich zu 100 Prozent.

Hotline für Firmen

Gemeinsam mit den Sozialpartnern verteilt die NÖ Bürgschaften und Beteiligungen GmbH (NÖBEG) dazu ein Informationsblatt an die Betriebe. Darüber hinaus wurde eine Hotline eingerichtet (Tel.: 02742/9000-19335; E-mail: stabilisierung@noebeg.at). Innerhalb von 24 Stunden erhalten die Firmen eine Antwort. Als Mitwirkung der NÖ Wirtschaftskammer haben Präsidentin Sonja Zwazl und der designierte Präsident Wolfgang Ecker angeboten, dass die Interessenvertretung abhängig vom Umsatzrückgang und der jeweiligen Branchenzugehörigkeit Zuschüsse bis zu 5.000 Euro pro Unternehmen gewährt. Darüber hinaus strebt man eine weitere Unterstützung durch die jeweiligen Fachorganisationen an.

Ruhe bewahren

„Wichtig ist jetzt, einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn die Angst vor Corona ist für die Wirtschaft mindestens ebenso gefährlich wie das Virus selber“, betonen die Landesräte Danninger und Eichtinger.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden