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WAIZENKIRCHEN. Die Festl in der Region sind sein zweites Zuhause, die Spiegelreflexkamera sein Markenzeichen - Josef Pointinger fotografiert seit 43 Jahren Geschehnisse aus der Region und sammelt seit 1986 alle Zeitungsartikel aus Waizenkirchen und Umgebung. In 62 Heften hat der 77-jährige dokumentiert, was die letzten 33 Jahre die Menschen bewegt hat.

Josef Pointinger bewahrt die Schlagzeilen der Gemeinde Waizenkirchen auf.
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Es ist ein besonders spannender Schatz, den Josef Pointinger hegt, akribisch genau, nach Datum geordnet finden sich in seinem Archiv alle Presseberichte aus Waizenkirchen wieder. „Ich hatte einfach die Idee das zu bewahren. Es gefällt mir und es ist eine tolle Gedächtnisstütze, man kann immer wieder nachschauen, es ist ein richtiges Nachschlagewerk geworden“, erzählt Pointinger. „Und das hat wohl sonst keiner in Waizenkirchen“, sagt Pointinger schmunzelnd.

Seit 1981 in der Medienarbeit

Der Waizenkirchener war von 1964 bis 2001 auf der Stadtgemeinde Grieskirchen beschäftigt und kam 1981 erstmals mit der Medienarbeit in Verbindung. Der damalige Bürgermeister Helmut Nimmervoll war es, der Pointinger mit Kamera, Zettel und Stift bewaffnet ausrücken ließ, um die Geschehnisse der Stadt festzuhalten. Die Leidenschaft fürs Fotografieren entdeckte Pointinger bei den Olympischen Spielen am Patscherkofel, wo er den Sieg von Franz Klammer festhielt. „Da habe ich zu Weihnachten eine kleine Kamera bekommen, zwei Monate später habe ich mir die erste Spiegelreflexkamera gekauft“ erzählt der Hobbyfotograf, der heute die regionalen Medien mit seinen Bildern und Berichten versorgt. „Das Leben ist wirklich interessant, wenn man das alles durchblättert, wird man nachdenklich, was sich alles getan und was man alles selbst gemacht hat“, meint Pointinger.


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