Drei Bauernbünde fusionieren und bekommen neuen Obmann
WAIZENKIRCHEN/ST. THOMAS. Aus drei mach eins und alles neu - so hätte das Motto bei der Jahreshauptversammlung des Bauernbundes beim Wirt in Spaching (Gemeinde Waizenkirchen) lauten können. Es wurden Ortsgruppen fusioniert und ein neuer Obmann gewählt.

Nach 18 Jahren an der Spitze des Bauernbundes (BB) Waizenkirchen übergab Helmut Auinger sein Amt in jüngere Hände. Der 26-jährige Martin Schatzl übernimmt und durfte sich mit seinem Antritt gleich über einen überdurchschnittlichen Mitgliederzuwachs beim Bauernbund freuen. Die BB-Ortsgruppen Waizenkirchen und St. Thomas fusionierten, ebenso wurde die bisher noch eigenständige Gruppe der Nebenerwerbs-Bauern eingegliedert. Waizenkirchen war die einzige Gemeinde in Oberösterreich, wo Haupterwerbs- und Nebenerwerbs-Bauernbund noch getrennt geführt wurden. Aus 153 Mitgliedern wurden so auf einen Schlag zirka 273. Waizenkirchen ist somit hinter Peuerbach die zweitgrößte Ortsgruppe im Bezirk.
100 Prozent für Martin Schatzl
Schatzl wurde mit 100 Prozent der Stimmen von den 80 anwesenden Mitgliedern gewählt. Mit seinen 26 Jahren zählt er zu den jüngsten Bauernbund-Obmännern im Bezirk Grieskirchen. Ihm zur Seite stehen im Vorstand die Obmann-Stellvertreter Georg Amesberger und Manfred Hinterberger, Ortsbäuerin Annemarie Heigl mit Stellvertreterin Viktoria Aichinger, Kassier Josef Lehner mit Stellvertreter Franz Frühauf, Schriftführer Michael Maier, Jungbauern-Obmann Rudi Humer und der Obmann der Altbauerngemeinschaft Rudolf Wagner. Für Auinger war es eine tolle und lehrreiche Zeit als Obmann, die ihm in viele Bereiche spannende Einblicke gewährte, wie er sagt. „Es kommt jetzt ein frischer Wind in den Bauernbund, aber es ist auch sehr wichtig, die gute Arbeit vom Vorstand genauso gut weiterzuführen“, sagt der neue Obmann Martin Schatzl.


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