Fabian Grüneis ist der jüngste Bürgermeister Oberösterreichs
WAIZENKIRCHEN. Der neue Bürgermeister der Gemeinde Waizenkirchen heißt Fabian Grüneis. Der ÖVP-Kandidat setzt sich im ersten Wahlgang mit 52,39 Prozent gegen seine Mitbewerber durch und ist mit seinen 22 Jahren der jüngste Ortschef Oberösterreichs.

Von 3.007 wahlberechtigten Waizenkirchnern schenkten 1.128 Wähler Fabian Grüneis ihr Vertrauen. 855 Stimmen erhielt Andreas Aumayr (Grüne), 170 Waizenkirchner wählten Gerhard Kaltseis von der FPÖ. Eine Wahl wurde deshalb notwendig, da der amtierende Bürgermeister Wolfgang Degeneve (ÖVP) sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zurücklegte.Stimmen der Kandidaten“Ich bin sehr froh und begeistert über den großen Zuspruch gleich im ersten Wahlgang. Es ist eine große Herausforderung und nun ist viel zu tun. Wir starten gleich mit der Übergabe und werden einige Projekte in Angriff nehmen. Aber auch der Grünen-Kandidat hat ein gutes Ergebnis erzielt. Hier steht die Tür für eine gute Zusammenarbeit natürlich offen“, erklärt Fabian Grüneis und ergänzt: „Ich habe von Anfang an gesagt: Wo ein Wille, da ein Weg. Wir haben einen guten Wahlkampf geführt und es mit der großen Unterstützung in der Bevölkerung positiv geschafft.“ Andreas Aumayr meint zu seinem Ergebnis: „Ich bin ein bisschen enttäuscht, weil alle damit gerechnet haben, dass man die ÖVP in die Stichwahl bringt. Leider hat der FPÖ-Kandidat nicht von den ÖVP-Stimmen naschen können. Dennoch: Auf dem Ergebnis kann man aufbauen. Ich habe großen Zuspruch für mein zukunftsträchtiges Programm erhalten. Ich bin erst 53 und die nächste Wahl steht bereits 2021 an“, zeigt sich Aumayr kämpferisch. Mehr erwartet hätte sich auch Gerhard Kaltseis von der FPÖ: „Ich hätte mein Programm auf Ehrlichkeit aufgebaut gehabt. Leider hat die ehrliche Schiene nicht zum Erfolg geführt. Ich hätte mir mehr erwartet, aber jeder kann nicht gewinnen“, so Kaltseis.
Wahlberechtigt: 3.007 Personen
Abgegebene Stimmen inklusive Wahlkarten: 2.199
Ungültige Stimmen: 46
Wahlbeteiligung: 73,13 %
Fabian Grüneis: 1.128 Stimmen (52,39%)
Andreas Aumayr: 855 (39,71%)
Gerhard Kaltseis: 170 (7,90%)


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15.11.2018 17:00
Traurig aber wahr
Jetzt haben die schwarzen Bünde es wirklich geschafft soviel negative Schlagzeilen über den Gegenkandidaten Aumayr Andi zu verbreiten, dass es dem Großteil der Bevölkerung lieber ist einen jungen politisch total unerfahrenen (HAUPTSACHE SCHWARZ) Bürgermeister zu haben als einen, der alle Voraussetzungen für dieses Amt gehabt hätte.