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WALDING. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde im Gemeinderat die Schließung der Müllsammelinseln beschlossen.
 

Aufgrund der unbefriedigenden Situation bei den Sammelstellen in Walding werden diese ab 2020 geschlossen. Foto: Gemeinde

„Manchmal muss Politik scheinbar unattraktive Entscheidungen treffen, um höhere Ziele zu erreichen. Aktive Politik bedeutet eben nicht, sich ausschließlich an der aktuellen Meinungslage zu orientieren, sondern Schritte zu setzen, die sich schlussendlich nachhaltig positiv auswirken“, so der Gemeindeparteiobmann der ÖVP Walding Martin Brunnbauer.

Umweltaspekt war ein Grund

Es standen zwei Ziele im Fokus, denen mit dem Beschluss näher gekommen werden soll: Einerseits war eine Klärung der unbefriedigenden Situation bei den Sammelinseln selbst notwendig. Seit Jahren wurde diskutiert, verbessert hat sich dabei aber nichts. Durch die Schließung einzelner Sammelinseln in Walding selbst und vor allem in den Umlandgemeinden kam es zu einer Verschärfung der Situation. Andererseits war auch der Umweltaspekt ein Grund, die Schließung der Sammelinseln voranzutreiben. Die stärkere Verlagerung der Abfallentsorgung ins ASZ führt laut Gemeinderat zu einer Verbesserung der Entsorgungsqualität. So soll eine Entsorgung im ASZ zu einer höheren Recyclingquote führen und damit kann zu besserem Umweltschutz beigetragen werden.

Ausweitung der Öffnungszeiten

Weiters bedeutet dies auch eine Entschärfung der finanziellen Situation, da sich sortenrein getrennter Abfall besser verwerten lässt. „Wir lassen unsere Bürger nicht im Regen stehen. Deshalb wurden mit dem Beschluss begleitende Maßnahmen festgelegt. Damit das ASZ diese Umstellung kundenfreundlich abwickeln kann, wurde vom BAV-Geschäftsführer Johannes Wipplinger eine gleichzeitige Ausweitung bezüglich Personal und Öffnungszeiten zugesagt“, erläutert Johann Zauner, Obmann des Ausschusses für örtliche Umwelt-, Energie-, und Abfallangelegenheiten. 


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Watzl
Watzl
04.07.2019 07:20

Verlagerung

Verlagerung ja - nur wohin? Kann auch dazu führen, dass mehr in der Mülltonne landet. Manche Gemeinden bieten keine langen Intervalle an mit denen man bei sauberer Trennung auskommen würde. Anstatt die Mülltonne umsonst zu zahlen, landet das Plastik dann aus Bequemlichkeit in der Mülltonne.


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