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WALDING. Regionale Produkte liegen im Trend – und dies bietet Landwirten die Chance, mittels Direktvermarktung ihre eigenen Produkte den Kunden direkt zu verkaufen. Diesen Trend haben zwei junge Damen aus Walding im Rahmen ihrer an der Diplomarbeit an der HBLA Elmberg (Linz) behandelt.

Lisa Neundlinger, Tina Reitermayr und Hanna Fölser (von links nach rechts) bei der Prämierung der Arbeit an der HBLA Elmberg. Foto: Martin Hofinger

Welche Motivation dahintersteckt, einen eigenen Hofladen zu betreiben und welche Schwierigkeiten es gibt, damit setzten sich drei Elmberger Maturantinnen, darunter Lisa Neundlinger und Tina Reitermayr aus Walding, im Rahmen ihrer Diplomarbeit auseinander an der Lisa Neundlinger aus Walding untersuchte in Kooperation mit dem Partnerbetrieb, der eine eigene Direktvermarktung betreibt, die Resistenz gegenüber Krankheiten und Schädlingen der am Betrieb verwendeten Kartoffelsorten. Als neues Produkt für den Hofladen des Partnerbetriebs entwickelte Tina Reitermayr, ebenfalls aus Walding, einen Apfel-Aroniabeerensaft.

Verkostung von Apfel-Arioniabeerensäften

Dafür eruierte sie zuerst den Bekanntheitsgrad der Aroniabeere bei Kunden des Betriebs und setzte sich mit den gesundheitlichen Vorzügen der Beere auseinander. Im Anschluss führte sie eine Verkostung von drei Apfel-Aroniabeerensäften mit verschiedenen Anteilen an Aroniabeeren durch, wobei jener Saft mit zehn Prohzent Aroniabeere am meisten Anklang fand. Ihre Kollegin Hanna Fölser beschäftigte sich schließlich mit der rechtlichen Lage der Direktvermarktung bezogen auf Gewerberecht, Sozialversicherung und Steuern. Zudem führte sie Interviews mit Direktvermarktern durch, in denen sie Motivationsgründe, Schwierigkeiten beim Einstieg in die Direktvermarktung und Tipps für Neueinsteiger erfragte.


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