Wartbergerin gestaltet Ausstellung in Altausseer Salzwelt
WARTBERG AN DER KREMS/ALTAUSSEE. Die gebürtige Wartbergerin Michaela Fuchs hat 700 Meter „unter Tage“ eine Ausstellung in den Altausseer Salzwelten erstellt, die unter anderem auch die Kunstgüterbergung in den Jahren 1943 bis 1945 zum Thema hat.

So waren der berühmte Tassilokelch, aber auch Partituren am Ende des Zweiten Weltkrieges aus dem dortigen Musikarchiv eingelagert. „Stolz bin ich, auch meinen Herkunftsbezirk in dieser Ausstellung dabei zu haben. Aus dem Stift Kremsmünster den Tassilokelch als Replik inklusive der Geschichte der Rückführung nach Kremsmünster und die Brucknerpartituren der achten Sinfonie“, so Fuchs.
Aus dem Stift St. Florian war die Riesenbibel, eine Kiste mit Goldmünzen und neben diesen wertvollen Gütern waren aus ganz Europa mehr als 6.500 Gemälde, mehr als 130 Skulpturen, Möbelstücke, Waffen, Gobelins, Goldschmuck- und Münzen, Geschirr, Altare und vieles mehr eingelagert.
Es wird dabei ebenso die Geschichte erzählt, wie die Bergmänner diese Kunstgüter und ihr Bergwerk im Mai 1945 gerettet haben.
Die Ausstellung läuft seit 11. Mai und ist im Rahmen einer Salzwelten-Führung zu besichtigen.


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