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BEZIRK FREISTADT/OÖ. Auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2018 blickt die Gemeinschaft der Goldhauben-, Kopftuch- und Hutgruppen zurück. Bei fast 3.000 Auftritten im ganzen Land, von der Kräuterweihe bis zur Muttertagsfeier oder der feierlichen Umrahmung von kirchlichen Festen, waren die Goldhauben vergangenes Jahr für die gute Sache engagiert.

Landesobfrau Martina Pühringer mit den Bezirksobfrauen aus ganz OÖ; die Freistädter Bezirksobfrau Hildegard Biermeier ganz oben rechts Foto: privat

„Unsere 430 Goldhaubengruppen konnten 2018 den tollen Betrag von 723.500 Euro für karitative Projekte spenden“, ist Martina Pühringer stolz auf das soziale Engagement ihrer 18.000 Mitstreiterinnen. „Die 26 Gruppen des Bezirkes Freistadt beteiligten sich mit mehr als 47.000 Euro an diesem hervorragenden Ergebnis“, freut sich die Bezirksobfrau Hildegard Biermeier. 2019 soll der Schwerpunkt auf ein Projekt von SOS Kinderdorf in Uganda gelegt werden. Mit nur 87 Euro kann dort einem Mädchen die Schule für ein ganzes Jahr finanziert werden.

Neben dem sozialen Engagement tragen die Goldhauben mit ihrem Kursangebot ein Stück Volkskultur in die nächste Generation. Es wurde in 361 unterschiedlichen Kursen Handwerkskunst, wie das Goldhaubensticken, Nähen oder Töpfern, angeboten. Auch das Gesellige kommt, etwa bei gemeinsamen Reisen, nicht zu kurz. 2017 wurde die rund 200 Jahre alte „Linzer Goldhaube“ in die österreichische Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Getragen wird sie an kirchlichen Hochfesten in ganz Oberösterreich, aber auch in Passau, Teilen von Niederösterreich und der Steiermark.


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