WELS. Es geht um einen hohen sechsstelligen Betrag. Betrüger gaukelten am Telefon vor, dass bei Einbrechern ihre Adresse gefunden wurde. Beamten kommen vorbei, um Wertgegenstände abzuholen und sicher zu verwahren.

Die Masche war seit einiger Zeit bekannt. In den letzten drei Wochen war es ruhig. Jetzt wurde die Gutgläubigkeit einer 79-Jährigen zum Verhängnis. Unbekannte riefen an, gaben sich als Kriminalpolizisten aus und erzählten ihr, dass es in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft Einbrüche gegeben habe. Dabei sei ein Zettel mit ihrer Adresse gefunden worden, deshalb bestehe der Verdacht, dass auch bei ihr eingebrochen werden solle. Eine Kollegin würde Vermögensgegenstände abholen, um diese sicher zu verwahren, bis die Gefahr vorüber sei. Bei drei Treffen übergab die Frau schließlich insgesamt über 600.000 Euro.
Die Täter seien professionelle Betrüger, deutschsprachige Keiler, mit denen man sich am besten auf kein Gespräch einlassen sondern gleich auflegen solle, heißt es seitens der Polizei.


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