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WELS. Österreichs größtes Wohnhaus, das stand tatsächlich einmal in Wels. Eigentlich tut es das noch immer, doch inzwischen wird das Maria-Theresia-Hochhaus von vielen anderen überragt und vor allem in Wels wird es gar nicht mehr so (hoch) wahrgenommen.

  1 / 3   18 Welser Hochhäuser, die tatsächlich (kleine) Kunstwerke sind – zumindest auf den Fotografien von Karl Hödl.

Karl Hödl sticht es trotzdem immer wieder ins Aug – bei der Laufrunde am Reinberg – und war letztendlich Auslöser für sein erstes Buch.

Acht Zehn

Bewusste Wahrnehmung 18 Hochhäuser – ja, die Gebäude in Sandwirt-, Linden-, Roseggerstraße und Co können wirklich als solche bezeichnet werden – sind es schließlich geworden, die der Welser für „Acht Zehn“ fotografiert hat und nun in Leinen gebunden präsentiert. „Mein Buch thematisiert den Hochhaus-Hype der frühen 1960er Jahre. Damals wollte fast jeder Bürgermeister sein Hochhaus, um Wohlstand und Modernität zum Ausdruck zu bringen“, erklärt der Fotograf. Sogar auf Postkarten war das Maria-Theresia-Hochhaus damals abgebildet, bevor es irgendwann als Schandfleck abgestempelt wurde.

Bewusste Wahrnehmung

„Meine Absicht ist, die Hochhäuser wieder in die bewusste Wahrnehmung der Welser Bevölkerung zurückzuholen“, so Hödl. „Mit meinem Buch wollte ich die Häuser so abbilden, dass die Menschen beim Betrachten der Bilder feststellen, „das Haus kenne ich und weiß wo es steht, aber so habe ich es noch nie gesehen“. Mit seinen Fotografien aus teils ungewöhnlichen Perspektiven ist ihm das auf kunstvolle Weise auch gelungen.

Erhältlich ist „Acht Zehn Hochhäuser in Wels“ im Medien Kultur Haus und in Sonis Laden.


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