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WELS. Im Herbst startet an der Fachhochschule Fakultät für Technik und Umweltwis­senschaften das neue inter­nationale Bachelor-Studium „Electrical Engineering“ mit 30 Studienplätzen. Es dauert sechs Semester und wird in englischer Sprache abgehalten.

Alexander Grisenti, GF Coil Innovation; VP-Bildungs- und Forschungs-Landesrä­tin Doris Hummer; FH-Professor Peter Zeller, Studiengangsleiter Electrical Engi­neering mit International Studierenden Sustainable Energy Systems (Land/Dedl)
Dieser Studiengang lockt Stu­denten aus aller Herren Länder an. „Wir haben derzeit rund 90 Bewerber. Es werden aber immer mehr“, sagt Peter Zeller. Genau diese Internationalität ist drin­gend notwendig für den Industrie-standort Oberösterreich. „Die Ausrichtung auf Innovation und Qualität ist eine Grundvorausset­zung für jeden österreichischen Produktionsbetrieb, um am in­ternationalen Markt nachhaltig erfolgreich zu sein. Niedrige Produktkosten und preisliche Wettbewerbsfähigkeit sind wich­tig - die große Stärke eines Un­ternehmens mit Standort Öster­reich sollte aber in erster Linie im Know-how liegen. Reine Preisge­fechte mit internationalen Mit­bewerbern werden wir nicht ge­winnen können“, sagt Alexander Grisenti. Für Landesrätin Doris Humer ist der neue Studiengang unverzichtbar: „Bei Electrical Engineering können sich die Stu­dierenden in den Bereichen Er­zeugung elektrischer Energie, si­cherer Transport und Verteilung der Energie sowie Umwandlung der elektrischen Energie vertie­fen. Außerdem möchten wir mit diesem innovativen Studienpro­gramm auch noch mehr interna­tionale Studierende nach Ober­österreich holen.“ Das bedeutet zusätzliche Fachkräfte, aber auch Kontakte für Firmen in andere Länder. „Das sind auch Chan­cen für oberösterreichische Fir­men, wenn die fertigen Studen­ten wieder in ihre Heimatländer zurückkehren“, sagt Zeller. Sie können quasi als Türoffner oder Mitarbeiter für Firmen Aufträge generieren.  

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