Heller-Wärmer-Flexibler: Nicht nur der Altarraum präsentiert sich neu
WELS. Die Pfarre Vogelweide gilt als lebendige und helle Gemeinschaft. Ohne despektierlich wirken zu wollen, die Kirche konnte nicht mehr mithalten. Es war trotz Scheinwerfern sehr dunkel in der Heiligen Familie. Das hat sich mit viel Eigenleistung geändert.

Mit einem feierlichen Gottesdienst, gehalten vom emeritierten Bischof Maximilian Aichern, wurde der neue Altar eingeweiht. „Viele Besucher kamen schon vorher und haben gemeint, dass wir die Kirche innen ja völlig neu gemacht haben. Dabei ist nur der Altarraum, die Heizung und die Tonanlage neu. Der Rest ist einfach nur generalüberholt worden“, sagt Pfarrer Slawomir Dadas. Tausende Stunden haben Mitarbeiter freiwillig geholfen und bis ins kleinste Detail geputzt, geschliffen und geschleppt. Die Kirche wirkt nun innen viel heller. Was vorher über die Jahre zum dunkelsten Schwarz wurde, ist nun hellgrau. Alles präsentiert sich jetzt einheitlich und klar strukturiert. Die Kirchenbänke sind neu abgeschliffen. Die markanteste Änderung ist aber der neue Altarraum. „Heller-Wärmer-Flexibler war das Motto. So ist der Altar näher an die Menschen gerückt. Dazu gibt es einen Taufstein mit Taufbecken“, sagt Dadas. Das verwendete Material war schlichtweg Beton. 400.000 Euro hat das Projekt gekostet. Die Hälfte davon hat die Pfarre selbst aufgebracht.








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