Faschingssitzung: Getanzt und gescherzt durch die Nacht
MARCHTRENK. Märchen, Mythen und Magie präsentierte die 1. Faschingsgilde vier Stunden im Volkshaus. Dieses Mal setzte man wieder auf mehr Lokalkolorit und weniger Schmäh mit dem Holzhammer. Herausgekommen ist beste Unterhaltung mit Witz, Charme, sensationellen Tanzeinlagen (besonders die Garde!!!) und amüsanten Dialogen.

Vor allem das EEE-Hotel bekam mehrmals ordentlich Fett ab. Besonders gelungen mit der Helene Fischer-Parodie. A weng goschert erklärte warum Hozhausen so toll ist: „Der Blick auf Marchtrenk“. Der Dialog mit dem Loch oder die Erlebnisse eines Marchtrenkers beim McDrive bietet amüsante Einblicke. Frau Krampf und Krümelbein erklären warum die Ehe ein Todesurteil auf Raten ist, weil es Jahr für Jahr langsam ausgeführt wird. Der „Marchenerzähler“ Bürgermeister Mahr bekommt auch das eine oder ander mit auf den Weg. Zumindest kein Foto. Weltpolitik wird nicht ausgespart und die Sang- und Tanzeinlagen (herrlich der Herren-Harem und der Tanz der Handtücher) lassen keinen Wunsch offen. Wenig Kalauer viel Malau. Passt.


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