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WELS. Es gibt in der Hotellerie zehn Vollauslastungstage. Da gibt es in Wels kein Bett mehr im 3/4-Stern-Bereich. Deswegen ist auch die junge Hotel-Generation gegen ein Messehotel. Das ist aber das einzig Negative. Denn die jun­gen Damen und Herren wollen den Standort Wels weiter stärken.

von links nach rechts: Sophie Schick, Alexandra Platzer, Markus und Michael Ploberger, Paul Schludermann

Gerade diese zehn Vollauslas­tungstage im Jahr plus durch­schnittlich 60 Prozent lassen nur schwer Raum für ein immer kol­portiertes Messehotel erkennen. „Wels leidet auch darunter, dass die Zimmer mangels Freizeittou­rismus an den Wochenenden leer stehen“, erklärt Sophie Schick und ihre Kollegen Alexandra Platzer, Markus und Michael Ploberger und Paul Schluder­mann nicken anerkennend. Zu­sammen mit Eva Wanik bilden sie die junge Generation, die die Familienbetriebe übernommen haben: „Wir merken einen Auf­wärtstrend. Wenn Gäste kommen sagen sie: „Oh mein Gott Wels. Wenn sie wieder fahren, dann sind sie von der Stadt begeistert“, erklärt Platzer. Deswegen ist jede Initiative in Richtung Seminare, Kongresse, Veranstaltungen für die Hotellerie absolut begrüßens­wert: „Wels hat viel zu bieten“, sind sich alle einig. Deswegen setzt die Gruppe auf Koopera­tion. „Wir geben Bewerbungen weiter. Gästeanfragen werden weitergereicht. Stolz können wir auch auf die Öko-Zertifizierung sämtlicher Welser Hotels sein“, fasst Markus Ploberger zusam­men. Einkäufe werden zentrali­siert, regelmäßige Treffen bringen Impulse. Die Gruppe glaubt auch, dass man nichts Neues erfinden muss, sondern die Stadt muss sich einfach noch besser präsentieren und zeigen, was sie hat.


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