Erste Härtetests hat der neue Feuerwehr-Leitstellen Verbund bestanden
WELS/LINZ. Neben einer technischen Störung kamen unwetterbedingte Einsätze dazu. Der neue Leitstellen-Verbund konnte alles professionell abwickeln. Die Zusammenarbeit funktionierte.

Die Landeswarnzentrale in Linz und die Einsatzleitzentrale der Feuerwehr Wels sind bereits vernetzt. In weiterer Folge wird auch die Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Linz hier integriert. Die ersten Wochen des Betriebes brachten positive Ergebnisse. Im Juni war wetterbedingt ein erhöhtes Notruf- und Alarmierungsaufkommen bei den oberösterreichischen Feuerwehren zu verzeichnen. In Wels konnten – zur Entlastung der Landeswarnzentrale – erstmals flächendeckend Notrufe aus dem ganzen Bundesland entgegen genommen und die zuständigen Feuerwehren alarmiert werden. Es ging aber auch schon umgekehrt. Nach einem Schaden an einem Telefon- und Datenkabel übernahm die Landeswarnzentrale kurzfristig die Notrufe aus dem Großraum Wels.
Wenn die Berufsfeuerwehr Linz in den Verbund auch integriert ist, dann werden im Endausbau gleichzeitig mehrere Disponenten für ganz Oberösterreich an drei Standorten schon zu Beginn von Starklastfällen verfügbar sein. Insgesamt können im Bedarfsfall bis zu 20 Notrufannahmestellen besetzt werden.


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