WELS. Die Akustik in den Minoriten ist eher auf der schlechten Seite. Der Nachhall macht es oft schwierig dem gesprochenen Wort oder der Musik zu folgen. Das ändert sich aber gerade, denn die Arbeiten für eine bessere Akustik haben begonnen.

Die Montage der Akustikelemente erfolgt derzeit durch die Firma Zehetmayr Akustik aus Kefermarkt. Bei planmäßigem Verlauf sollen die Arbeiten mit Anfang Juni abgeschlossen sein, die Gesamtkosten betragen rund 47.000 Euro.
Der Nachhall wird nun mit speziellen Akustikelementen geschluckt. Die Panele bestehen aus einem Holzrahmen mit Rückwand und Schaumstoffeinlagen mit Stoffbespannung für eine ebene Oberfläche. Durch eine gezielte Anordnung von Elementen mit unterschiedlicher Stärke und Dichte können alle Frequenzbereiche gut absorbiert werden.
Diese Lösung kam aufgrund der Vorgaben des Bundesdenkmalamtes zustande: Dieses hatte vorgeschrieben, die Verputze zu erhalten und den Originalzustand möglichst zu erhalten. Unterstützung kam vom Welser Architekten Franz Josef Maul, der bereits an der Revitalisierung der Minoriten in den späten 1990igerer Jahren beteiligt war.
Vier Referenten am Wort
In Zukunft sollen in den Räumlichkeiten neben Konzerte und Galas auch noch Hochzeiten und andere Veranstaltungen stattfinden. Die vier zuständigen Referenten aus dem Stadtsenat: „In den Minoriten finden klassische Konzerte, Ausstellungen, Tagungen, Präsentationen, Kongresse, Info-Abende, Firmenfeiern und vieles mehr statt. Mit der verbesserten Akustik wird das ehemalige Kloster als Veranstaltungsort noch beliebter werden“, betont FP-Bürgermeister Andreas Rabl gemeinsam mit den Referenten FP-Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (Hallen) und den Stadträten SP-Johann Reindl-Schwaighofer, (Kultur) und VP-Peter Lehner (Bauen).


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