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WELS. Glück und Sorge liegen dieser Tage in der Tanzschule Santner nah beisammen. Zum einen freut sich die ganze Familie schon auf den Nachwuchs von „Dancing Star“ Maria Santner. Zum anderen ist noch kein Termin in Sicht, wann die Tanzschule nach den Corona-Beschränkungen endlich wieder aufsperren darf.

Können derzeit nur online zeigen, wie es geht: Maria und Christoph Santner Foto: Santner
Können derzeit nur online zeigen, wie es geht: Maria und Christoph Santner Foto: Santner

„Privat geht es mir wirklich, wirklich gut, ich wäre absolut bereit zu unterrichten, ist Santner voller Tatendrang. Allein, sie weiß nicht, wann sie wieder arbeiten darf. „Wir sind jetzt Ende Mai wieder nicht dabei. Das ist wirklich heftig. Wir wissen absolut nichts und haben keine Info, wann wir wieder aufsperren dürfen“, gibt Santner zu, langsam ungeduldig zu werden. „Fast überall ist wieder Halligalli und wir können noch nicht einmal für den Herbst planen“, bedauert die Tanzschulbetreiberin, dass nicht einmal Privatstunden für Personen aus einem Haushalt möglich sind.

Online Tanz-Workshop

Absolut Schutzmaßnahmen-konform ist auf jeden Fall der Online-Tanzworkshop, den sie und Bruder Christoph alle paar Tage auf Youtube stellen. Es gibt Paar-Videos von ChaChaCha bis Langsamer Walzer, Ballett und Hip Hop für Kids und für die Fitness La Blast. Die Rückmeldungen darauf sind mehr als gut. „Wir haben Videos und Fotos bekommen und beim La Blast haben sich die Teilnehmer zusammengerufen und per Video-Call miteinander getanzt“, ist Santner begeistert, aber „natürlich freuen sich unsere Kunden schon genauso wie wir, wenn es wieder weitergeht“.

Großes Projekt in Arbeit

Zeit für Langeweile war bei den Geschwistern trotz geschlossener Tanzschule allerdings nie: „Wir arbeiten an einem riesengroßen Projekt, das wir schon lange geplant haben. Jetzt haben wir immerhin die Zeit dazu“, freut sich die Tänzerin, die Zwangspause sinnvoll nutzen zu können. Was genau dahinter steckt, ist allerdings noch ein Geheimnis. 


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