Welser Oppositionsparteien setzen ein Zeichen gegen Rassismus
WELS. Vertreter der SPÖ, Grünen und Neos setzen sich gemeinsam gegen Rassismus und für die Black Lives Matter Bewegung in den USA und überall auf der Welt ein.

Laurien Scheinecker (SPÖ), Thomas Rammerstorfer (Grüne) und Markus Hufnagl (NEOS) stellen in einer gemeinsamen Erklärung ihr Engagement dar.
Die Erklärung im Wortlaut
Es ist eine Schande, dass 72 Jahre nachdem die Vereinten Nationen in Ihrer Menschenrechtserklärung eindeutig festgehalten haben, dass alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren sind über dieses Thema überhaupt diskutiert und gegen Rassengewalt auf die Straße gegangen werden muss. Es sollte in einer modernen, aufgeschlossenen Gesellschaft selbstverständlich sein, dass wir uns alle im Geiste der Brüderlichkeit und mit Respekt und Anstand begegnen. Natürlich sind die Verhältnisse in den Vereinigten Staaten nicht mit Österreich vergleichbar. Dennoch können wir auch in unserem Land immer wieder das Aufflackern von Rassismus erkennen, gegen den wir gemeinschaftlich angehen müssen. Oft ist aber der Alltagsrassismus viel schlimmer, denn er tritt täglich zutage und wird gesellschaftlich noch immer nicht im notwendigen Ausmaß geächtet. Wir rufen daher alle Welserinnen und Welser auf in ihrem Umfeld darauf zu achten und wenn immer notwendig den Rassismus in die Schranken zu verweisen. Wir gemeinsam, damit geltendes Recht auch gesellschaftlich anerkanntes Recht wird.


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