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THAlHeim. Die Marktgemeinde Thalheim tut viel, um das Radfahren attraktiver und sicherer zu machen. Rund um die Europäische Mobilitätswoche fanden gleich drei Aktionen statt.

  1 / 2   1,5 Meter Abstand sollte man beim Überholen eines Radlers einhalten. Foto: Marktgemeinde Thalheim

Schon zu Beginn wurde „Danke“ gesagt. Die Gemeinden der Radmodellregion Wels Umland bedankten sich während der Mobilitätswoche bei allen Radfahrern mit gut gefüllten Frühstückssackerln. Insgesamt wurden in den zehn Gemeinden über 2.600 Sackerl verteilt. Auch Thalheim beteiligte sich und drückte morgens beim Trodatsteg mit Weckerl, Äpfel und Tee all jenen die Wertschätzung aus, die das Fahrrad für Alltags- und Freizeitwege nutzen.

Mobilitätstag

Um „Klimafreundliche Mobilität für alle“ drehte sich auch alles beim Mobilitätstag. Neben Mitmachaktionen für Jung und Alt, auch etwas abseits der Mobilitätsthematik, wurden jede Menge Drahtesel vom Zivilschutzverband codiert oder von der Bikerei serviciert und der Verein TIM informierte über das gut funktionierende E-Car-Sharing-System in Thalheim.

Abstand ist wichtig

Weil Überholen mit zu geringem Seitenabstand eine der größten Gefahren für Radfahrende durch den motorisierten Verkehr ist, fand Ende September schließlich eine Seitenabstandsmessung statt. Mit einem Abstandsmessgerät am Lenker montiert, befuhr der örtliche Radbeauftragte die Ascheter Straße, übermittelte die Werte per Funk und die gemessenen Kraftfahrzeuge wurden angehalten.

Mehrheit war sicher unterwegs

57 Prozent der 35 gemessenen Lenker hielten den Abstand vorbildlich ein und bekamen dafür ein kleines Dankeschön. Bei denen, die zu knapp überholten, folgte kein Strafmandat, sondern ein aufklärendes Gespräch. Die gemeinsame Aktion von Gemeinde, Land, Klimabündnis und Polizei will auf die Gefahren hinweisen und soll das gegenseitige Verständnis unter den Verkehrsteilnehmern fördern. Einen genau definierten Abstand in der Straßenverkehrsordnung gibt es derzeit noch nicht.


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