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LAMBACH/STADL-PAURA/WELS. Nach 25 Jahren hat ein Welser Paar den Konflikt um das Kraftwerk Lambach in einem Buch aufgearbeitet.

Das neue Buch von Marina Wetzlmaier und Thomas Rammerstorfer. Foto: Buchcover
Das neue Buch von Marina Wetzlmaier und Thomas Rammerstorfer. Foto: Buchcover

„Kampf um die Traun – Der Widerstand gegen das Kraftwerk Lambach“ heißt das vor wenigen Wochen erschienene Buch von Marina Wetzlmaier und Thomas Rammerstorfer. Die Autoren aus Wels begeben sich auf die Spuren des Konfliktes, der schon in den 1980ern begann und in den späten 1990ern mit Kompromissen endete. Denn das Kraftwerk Lambach wurde gebaut, allerdings mit großen Zugeständnissen an Anrainer und Umweltschützer, wie Wetzlmaier und Rammerstorfer berichten.

Zahlreiche Interviews

Der reich bebilderte Band lässt alle beteiligten Seiten zu Wort kommen. Zu den Gesprächspartnern zählen Alt-Landeshauptmann Josef Pühringer, der damalige OKA-General Leo Windtner, Madleine Petrovic, Rudi Anschober oder Lothar Lockl. Vor allem aber auch die damaligen Vorreiter des Widerstandes wie Regina Lint und Herbert Huss. Worte von Bundespräsident Alexander Van der Bellen runden das Werk ab.

Rammerstorfer war als Jugendlicher damals selbst unter den Aktivisten, Wetzlmaier hat vor allem ihr Interesse an Widerstandsbewegungen zum Buch motiviert. Intensiv daran gearbeitet haben die beiden rund ein Jahr lang. Sie haben dazu auch zahlreiche Interviews in Stadl-Paura und Lambach geführt und auch viele Bilder zur Verfügung gestellt bekommen. „Für viele Stadlinger war es damals die Zeit ihres Lebens, schon wegen der medialen Aufmerksamkeit und dieser starken Konfrontation“, hat Wetzlmaier bei diesen Gesprächen erfahren.

Thomas Rammerstorfer und Marina Wetzlmaier:

Kampf um die Traun. Der Widerstand gegen das Kraftwerk Lambach.

Verlag Bibliothek der Provinz


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Klaus Rohner
Klaus Rohner
21.01.2021 17:44

Sinnloses Buch für "Gestrige" und andere ...

Wie die Verkaufszahlen zeigen ist das Buch "für die Fische :-)". Die meisten der damals Beteiligten sind dement oder schon verstorben. Der "neue" Traunbereich wird von vielen Stadlingern und Lambacher gerne als Wander- Lauf, Sport und Naherholungsbereich genutzt. Die Badeinsel "Wenk" ist für jung und alt ein gern genutzter Treffpunkt und Freizeitbereich.


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