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STEINERKIRCHEN/KREMSMÜNSTER/OÖ. Der Benedikt-Pilgerweg verbindet auf 380 Kilometern 60 Gemeinden, neun Bezirke und neun aktive Klöster. Als Leader-Projekt verbindet er auch sechs Leader-Regionen.

Ein Stück pilgerte auch Landesrat Max Hiegelsberger (2.v.l.) mit. Foto: Jack Haijes
  1 / 9   Ein Stück pilgerte auch Landesrat Max Hiegelsberger (2.v.l.) mit. Foto: Jack Haijes

Mit einem „Schnupper-Pilgern“ hat der Verein „Benedikt be-WE-G-t Oberösterreich“ den Auftakt für das 130.000 Euro große Leader-Projekt „Benedikt Pilgerweg Oberösterreich“ gegeben. Vom Kloster der Benediktinerinnen in Steinerkirchen brachen die ersten Pilger zum Stift der Benediktiner in Kremsmünster auf. Beide Klöster werden zukünftig an diesem Benedikt-Pilgerweg liegen und Stätten der Einkehr und Gastfreundschaft sein.

60 Gemeinden, neun Klöster

Der Benediktweg Oberösterreich, als Teil eines grenzübergreifenden Pilgerweges, wird so viele bestehende Klöster und Stifte des Landes verbinden, wie möglich. Der Weg beginnt in Passau und wird entlang der Donau über Engelszell, Pupping bis nach Wilhering führen. Von dort geht der Weg südwärts nach Lambach und Steinerkirchen, dann über Kremsmünster weiter nach Schlierbach, über Frauenstein, Klaus, Hinter- und Vorderstoder, Roßleithen, Windischgarsten und Edlbach schließlich nach Spital am Pyhrn.

Der markierte Weg kann natürlich auch in die entgegengesetzte Richtung begangen oder mit dem Rad erlebt werden. Die Hauptroute führt zu über 90 Prozent auf öffentlichen Wegen oder auf bereits markierten Wanderwegen. Für den Rest werden die Zustimmungen der Wegeigentümer eingeholt.

Schottland bis Italien

In seiner Vollform soll der Benedikt-Pilgerweg von der nördlichsten Benediktinerabtei Pluscarden (Schottland) bis nach Monte Cassino (Italien) führen. Der Einsatz von zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern in den letzten elf Jahren, darunter jene des oberösterreichischen Vereines „Benedikt be-WEG-t“, hat es möglich gemacht, dass der Pilgerweg bereits von Passau nach Monte Cassino fertig ist. Ausgangspunkt war das Benediktinerstift St. Paul im Lavantal.

Den Menschen, die sich auf den Weg machen, bieten Pilgerweg und die Klöster spirituelle Begegnungen, Zugang zum Gebet, Kunst, Natur, Gemeinschaft und Gastfreundschaft.


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