HTL-Schüler etikettieren Strobler Bier

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Mitterhauser und Gmeiner haben einen CAD-Wettbewerb gewonnen. (Foto: HTL Wels)
Mag. Ingrid Oberndorfer Mag. Ingrid Oberndorfer, Tips Redaktion, 15.06.2021 07:25 Uhr

WELS/PICHL. Die Konstruktion einer teilautomatisierten Flaschenetikettieranlage wählten David Gmeiner und Raimund Mitterhauser als Aufgabe für ihre Diplomarbeit in Maschinenbau – und gewannen damit prompt den bundesweiten CAD-Wettbewerb „Young Austrian Engineers Contest“ 2021.

Nachdem bei der Kleinbrauerei Strobler Bier selbstklebende Etiketten manuell mit Unterstützung einer Handetikettiermaschine aufgeklebt wurden, musste eine bessere Lösung her! Eine gute Aufgabe für die Diplomarbeit der beiden Maschinenbauer Raimund Mitterhauser aus Pichl und den Ischler David Gmeiner. Sie sollten einen funktionierenden Prototypen einer kompakten, teilautomatisierten Etikettiermaschine für Kleinbrauereien konstruieren, die auch kostengünstig, zuverlässig und verschleißfest ist.

Verschiedene Größen

Die Anlage sollte Flaschen mit verschiedenen Flaschen- und Etikettengrößen etikettieren können und dazu sollten jeweils keine oder nur minimale Änderungen an der Maschine vorgenommen werden müssen. Bei Konstruktion und Aufbau war einiges zu beachten: An erster Stelle steht klarerweise die Sicherheit – mögliche Gefahrenquellen werden entweder grundlegend verändert oder durch Abdeckungen geschützt. „Um einen reibungslosen Prozess zu ermöglichen, werden die einzelnen Komponenten einstellbar befestigt und können dadurch exakt eingerichtet werden”, erläutert Mitterhauser, dessen Stärken im CAD-Zeichnen und Animieren liegen, den Ablauf: „Wichtig ist außerdem eine gute Zugänglichkeit für die Wartung und eine potentielle Reparatur, was wiederum mit einer Profilbauweise ermöglicht wird.”

Alles vereint

Gmeiner, der eine Vorliebe für die Automatisierungstechnik hegt, war für das Projekt Feuer und Flamme: „Die Etikettieranlage deckt viele Bereiche des gesamten Maschinen- und Anlagenbaus ab: Steuerungstechnik, Stahlbau, CADesign/Konstruktion, Pneumatik, Animation usw.“ Die beiden HTLer mussten somit in allen Teilbereichen ihr Können beweisen, damit am Ende alles perfekt funktioniert.

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