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LINZ/WELS/SATTLEDT/PICHL. Mit einem Festakt wurden 61 Stützpunktgeräte und -fahrzeuge an die Feuerwehren in ganz Oberösterreich übergeben. Auch die Feuerwehren Wels, Sattledt und Geisensheim wurden mit neuen Geräten ausgestattet.

Festakt beim OÖ. Landes-Feuerwehrverband (Foto: OOELFV/Hermann Kollinger)
  1 / 4   Festakt beim OÖ. Landes-Feuerwehrverband (Foto: OOELFV/Hermann Kollinger)

Im Hof des OÖ. Landes-Feuerwehrverbandes versammelten sich die 52 Stützpunktfeuerwehren in den Bezirken, die in den letzten 18 Monaten mit insgesamt 61 Fahrzeugen und Geräten ausgestattet wurden. Stromaggregate, Boote, Wechselladekranfahrzeuge, Mulden, Rollcontainer mit spezieller Ausstattung, ein Tunnel-Rüstlöschfahrzeug und vieles mehr wurden offiziell übergeben.

Die Investitionssumme beläuft sich gesamt auf rund 5,6 Millionen Euro, finanziert durch Land OÖ und den OÖ. Landes-Feuerwehrverband. Kommandanten und Abordnungen der Mannschaften der Stützpunktfeuerwehren waren mit ihren Fahrzeugen und Geräten vor Ort – eine beeindruckende Schau.

Die Begrüßung übernahm Landes-Feuerwehrkommandant Robert Mayer: „Eine solche Übergabe hat noch nie in dieser Form stattgefunden“, freut er sich über den Festakt. Impulsgeber für die große Veranstaltung war Landes-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Michael Hutterer.

Übergabe an Feuerwehren aus der Region Wels

Zu den Stützpunktfeuerwehren gehören die Freiwilligen Feuerwehren Wels, Sattledt und Geisensheim. Ein Wechselladefahrzeug mit mittelschwerem Kran, einen Abrollbehälter für den Katastrophenschutz und einen Rollcontainer Ölwehr gab es für die Feuerwehr Sattledt.

Die Feuerwehr Wels erhielt ein Atemschutz-Logistikfahrzeug, einen Rollcontainer Ölwehr und einen Rollcontainer Gefahrengut. Mit einem Stromerzeuger auf Tandemachsanhänger wurden die Feuerwehren Wels und Geisensheim ausgestattet.

Sicherstellung der Schlagkraft im ganzen Land

Der Oö.Landesfeuerwehrverband ist zum einen für die Ausbildung der Mitglieder zuständig. Als Zentralleitung des Katastrophenschutzes der Oö.Landesregierung plant, organisiert und finanziert er aber auch zu einem großen Teil das Stützpunktwesen in Oberösterreich.

In den letzten beiden Jahren wurde ein Konzept zur Sicherstellung der Schlagkraft der Feuerwehren entwickelt, das auf ganz Oberösterreich ausgelegt ist. Natürlich wurde im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den Unwettergeschehnissen diesen Sommer das Konzept weiter angepasst.

Dieses betrifft nicht nur Einsatztaktik und Erreichbarkeit für regionale und überregionale Anforderungen. Es wurden auch die technischen Anforderungen im Lichte der neu zu erbringenden Leistungen der Feuerwehren modernisiert. Die Stützpunktfahrzeuge werden so verteilt, dass die Erreichbarkeit an jedem Einsatzort zeitnah möglich ist.

Die Pandemie-Einsätze der Feuerwehren und die Unwetter in diesem Sommer haben in aller Härte veranschaulicht, dass die Feuerwehren als Katastrophenschutz an vorderster Front stehen. Mit den 61 Geräten und Fahrzeugen, die den Feuerwehren übergeben worden sind, werden die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen. Es handelt sich dabei um 17 verschiedene Typen


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