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Großer Andrang bei Impfbus in Marchtrenk: Viele mussten abgewiesen werden

Gerald Nowak, 18.11.2021 12:45

MARCHTRENK. Bereits um 8 Uhr in der Früh warteten viele Menschen auf die Ankunft des Impfbusses am Stadtplatz. Um 9 Uhr war der Bus da. Fast vier Stunden und 152 Stiche später konnten eine Vielzahl geimpft werden, aber mindestens ebenso viele mussten abgewiesen werden. Dem SP-Bürgermeister Paul Mahr reicht es: „Ich fordere vom Landeskrisenstab für Marchtrenk eine eigene Impfstraße um solche Szenen wie heute auf unserem Stadtplatz zu vermeiden“.

  1 / 2   11:45 Uhr, als der Bus seine Türen schloss und viele Menschen ohne Impfung weggeschickt wurden. (Foto: Stadtamt)

Es sei dies ein Kampf gegen Windmühlen so Mahr: „Wir sprechen andauernd wie wichtig diese Impfung ist, um sich selbst und andere zu schützen und dann legen wir den Impfwilligen solche Steine in den Weg“. Diese Situation zeigen einmal mehr die Versäumnisse des Landeskrisenstabes und die Notwendigkeit einer Impfstraße in Marchtrenk.

Ärger auch in Wels

In der Messestadt gibt es die Möglichkeit sich unangemeldet im Klinikum zu impfen (90 Impfungen am Tag) sowie in der SCW. Dort bilden sich ebenfalls lange Schlangen und auch hier müssen Menschen abgewiesen werden. Das sei nicht zumutbar, meint die Grüne Gemeinderätin Miriam Faber: „Auch wenn die Hauptverantwortung auf der Landesebene liegt: Die Stadt Wels muss hier rasch und entschlossen Druck ausüben“. Auch die Öffnungszeiten der Impfstraße in der SCW seien „stark ausbaufähig.“ Derzeit wird hier von Mittwoch bis Freitag von 8 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr geimpft. Den Ausbau der Testkapazitäten seitens der Stadt begrüßt Faber, doch „die wesentliche Waffe im Kampf gegen die Pandemie ist die Impfung“.

 


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