Zivildiener: Im Einsatz für die Gesellschaft und dringend beim Roten Kreuz benötigt
WELS. Die geburtenschwächeren Jahrgänge machen es immer schwieriger, Zivildiener für den Einsatz beim Roten Kreuz zu gewinnen. Es warten landesweit freie Plätze auf Bewerber.

David Wutsch und Lukas Gaisbauer leisten gerade ihren Zivildienst ab. Wutsch ist bei der RK-Ortsstelle Lambach im Einsatz, Gaisbauer in Wels. „Wir möchten Menschen helfen und uns sinnvoll für unsere Gesellschaft engagieren. Ich werde mit ziemlicher Sicherheit auch nach meinem Zivildienst als freiwilliger Mitarbeiter dabeibleiben“, spricht Gaisbauer stellvertretend für Beide über die Beweggründe, warum er den Zivildienst beim Roten Kreuz ableistet.
Zivildiener sind im Roten Kreuz hauptsächlich im Rettungsdienst tätig. In ihren Einsätzen stärken sie ihre Teamfähigkeit und übernehmen Verantwortung. Nach einer zwei Monate dauernden Ausbildung gelten Zivildiener als vollwertige Rettungssanitäter. Sie sind bei einem Drittel aller Rettungseinsätze dabei und unverzichtbar, um flächendeckend rasche Hilfe zu garantieren. „Menschen, die sich für andere einsetzen, sind meist auch im späteren Arbeitsleben besonders aktiv und verantwortungsbewusst“, erklärt Walter Aichinger, Präsident des OÖ. Roten Kreuzes. Arbeitsleben ist auch gleich das nächste Stichwort. „Wir haben eine Verweilquote von rund 80 Prozent. Wenn es sich beruflich und privat vereinbaren lässt, dann sind viele weiter ehrenamtlich bei uns“, sagt RK-Bezirksgeschäftsleiter Andreas Heinz. Wichtig ist auch, dass das Klima innerhalb der Mannschaft passt: „Es sind alle trotz der Umstände hochmotiviert“, gibt Heinz zu Protokoll.


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