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WELS. Es gibt Solidaritätsbekundungen mittels Kundgebungen, aber noch viel größer ist die Bereitschaft aktiv zu helfen. Das heißt, Spenden abzugeben und die Menschen in der Ukraine zu unterstützen.

Das Marchtrenker Stadtamt leuchtete in den ukrainischen Farben (Foto: Stadtamt)
Das Marchtrenker Stadtamt leuchtete in den ukrainischen Farben (Foto: Stadtamt)

Das Lager in der ehemaligen Feuerwache Pernau an der Linzerstraße ist zu klein, um den Andrang an Gütern, die abgegeben werden, zu bewältigen. Zwei vollbeladene Transporter machen sich schnell auf den Weg, um den Menschen im Krisengebiet, respektive in der Grenzregion, mit dem Notwendigsten zu helfen. Auch die Bereitschaft Geld zu spenden ist groß. Bei der Stadt ist ein Extra-Krisenstab eingerichtet. Bei Bedarf können Messehallen wieder als Quartier für Ukraine-Flüchtlinge genutzt werden. Am vergangenen Samstag, 5. März, kamen hunderte Menschen zu einer Kundgebung in der Bäckergasse. Auch dort ging es darum, Spenden zu sammeln und Adressen auszutauschen In Marchtrenk werden im FullHaus Güter gesammelt. Info: www.marchtrenk.gv.at. Noch dazu besteht eine Partnerschaft mit der Stadt Schytomyr, die stark umkämpft ist. „Die ersten Flüchtlinge sind bei uns. Wir arbeiten eng mit dem Verein Herz für die Ukraine – Verein für Wohltätigkeit und Bildung zusammen. Wir konnten auch schon Wohnungen bereitstellen. Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung ist riesengroß. Wir haben eine Warteliste für die Sachen. Es ist aber unglaublich, wie schnell Kinderbetten, Küchengeräte und noch vieles mehr, bereit gestellt wurde“, sagt der SP-Bürgermeister Paul Mahr. Die Lager sind mehr als voll. Deswegen bittet er Geld zu spenden, damit den Menschen geholfen werden kann.

 

Spendenkonten

Die Stadt Wels hat darüber hinaus das Spendenkonto „Wels hilft Ukraine“ mit dem IBAN AT94 2032 0321 0062 4430 eingerichtet.  

Spenden bitte an „Herz für die Ukraine – Verein für Wohltätigkeit und Bildung“; Verwendungszweck: Marchtrenk für die Ukraine, IBAN AT87 3468 0000 0818 9086


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