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STEINERKIRCHEN. Einen Agenda 21-Prozess hat man vor wenigen Wochen gestartet. Erste Ideen für die Weiterentwicklung der Gemeinde wurden bereits gesammelt. Im Herbst soll es eine Zukunftswerkstatt geben.

Schon beim Marktfest ist eine Gruppe engagierter Steinerkirchner in den Dialog mit Gemeindebürgern getreten. (Foto: Martin Stockhammer)

Agenda 21 ist ein Aktionsprogramm der Vereinten Nationen, das 1992 beschlossen wurde und von 178 Staaten der Welt mitgetragen wird. Gemeinden und Regionen treten dabei in den Dialog mit ihren Bürgern und Organisationen, um sich weiterzuentwickeln.

Gemeinsam mit der Spes Zukunftsakademie in Schlierbach hat man auch in Steinerkirchen einen derartigen Prozess gestartet. Man gründete ein Kernteam und beim Steinerkirchner Marktfest Ende Juni wurden an einem eigenen Agenda-Stand erste Ideen gesammelt. „Was wir uns wünschen für Steinerkirchen“ lautet die Frage, die das Aktionsteam gestellt hat und viele Bürger auf Kärtchen an einer Pinnwand beantwortet haben.

Vorschläge können auch weiterhin an der Pinnwand im Marktgemeindeamt angebracht werden. Eine Umfrage unter Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren ist ein weiterer Schritt des Kernteams, kann Hubert Ecklbauer aus dem Team berichten. In der nächsten Phase wird am 10. Oktober (19 Uhr, Mehrzwecksaal der Mittelschule) eine Zukunftswerkstatt mit professioneller Moderation stattfinden. Hier freut sich das Aktionsteam auf rege Teilnahme seitens der Steinerkirchner.

Bei Agenda 21 ist die absolute Überparteilichkeit ein wichtiger Punkt, um noch mehr Schwung in eine Gemeinde zu bringen. Kreative Kräfte, die im Stillen schlummern, sollen motiviert werden, einen Teil ihrer Zeit für die Gemeinde bereitzustellen.


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