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NEUKIRCHEN. Um zwei Millionen Euro von Grund auf saniert wurde seit Beginn des Sommers die Volksschule, oder besser gesagt das „Lernwerk“. In dieser Woche wird zurück-übersiedelt.

Bürgermeister Andreas Obermayr vor dem neuen Lernwerk, kurz vor der Übersiedlung. (Foto: GePaltinger)

In Anlehnung an das „Klangwerk“, die neue Heimstätte der Trachtenmusikkapelle gleich gegenüber, heißt die sanierte Volksschule von Neukirchen nun „Lernwerk“. Drei Wochen vor Ferienbeginn haben die Arbeiten für den Umbau begonnen. Der Zeitplan war sportlich, einen leichten Verzug hat es gegeben. Aber jetzt ist es so gut wie geschafft. Die 44 Kinder aus drei Klassen können vom Ausweichquartier am Gemeindeamt bald wieder zurückübersiedeln.

Wie die neue Volksschule aussehen soll, hat man sich im Vorfeld gemeinschaftlich überlegt und erarbeitet. Dazu sind Architekt, Bauunternehmen, die Direktorin, die Lehrerinnen und Vertreter der Gemeinde zur LernLandSchaft nach Dinkelsbühl in Deutschland gereist, wie Bürgermeister Andreas Obermayr erzählt. In einem zweitägigen Workshop konnten alle Beteiligten ihre Wünsche deponieren und ihr Wissen zur Schule einbringen. Gemeinsam hat man dann geschaut, was machbar ist und was nicht und ein Konzept einer neuen Schule erarbeitet.

Komplettsanierung

Stehengeblieben ist quasi nur die Außenhülle, wie Obermayr hinzufügt, das Innenleben wurde komplett erneuert, von der Heizung bis zum Dach ist alles neu.

Das Zentrum der Schule bildet ein sogenannter Marktplatz, ein Aufenthaltsbereich mit Sitzgelegenheiten, der auch für die Frühbetreuung genutzt wird. Geschaffen wurden außerdem drei modern ausgestattete Klassenräume, eine Bibliothek und ein Werkraum, der auch für die Ganztagsschule genutzt wird. Die Garderoben wurden in den Keller verlegt. In Sitznischen können sich die Kinder in Zukunft zum Lesen zurückziehen. Feierlich eröffnet werden soll das Haus nächstes Jahr. Bereits vor 13 Jahren wurde der Turnsaal erweitert und zum Lindemayr-Veranstaltungssaal ausgebaut.


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