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LAMBACH/WELS. Die Schülerinnen der 2a der Fachrichtung Hauswirtschaft im Agrarbildungszentrum haben für ihr Projekt einen Preis bei einem bundesweiten Ideenwettbewerb für Nachhaltigkeit gewonnen. Obendrauf haben sie Menschen mit geringem Einkommen eine Freude bereitet.

Die Schülerinnen und ihre Lehrerinnen haben für die Welser Tafel gekocht. (Foto: abz Lambach)
  1 / 3   Die Schülerinnen und ihre Lehrerinnen haben für die Welser Tafel gekocht. (Foto: abz Lambach)

Das Projekt „Restlos genießen - Kochen für die Welser Tafel“ hat beim bundesweiten Ideenwettbewerb für Nachhaltigkeit „Save food und allen gehts gut“ einen fünften Preis erreicht. Damit wurden die Schülerinnen der 2a der Fachrichtung Hauswirtschaft im Agrarbildungszentrum Lambach als bestes oberösterreichisches Projekt prämiert.

Im Rahmen des Projektes kochten die Lambacher Schülerinnen mit ihren Lehrkräften aus „Resten“ ein hochwertiges Menü und schenkten es persönlich an die Besucher der Welser Tafel, Menschen mit sehr geringem Einkommen, aus.

Auch bei der besten Vorratshaltung passiert es, dass Reste von Lebensmitteln im Kühlschrank, Tiefkühler und Trockenlager überbleiben. Kochlehrerin Renate Oberndorfer hatte deshalb die Idee für die Welser Tafel zu kochen.

Auch viel dabei gelernt

Die Schülerinnen hinterfragten in der Vorbereitung für das Projekt auch das eigene Einkaufs- und Konsumverhalten. Weiters machten sie die Erfahrung, dass mit küchentechnischem Know-how und etwas Kreativität aus allen Lebensmitteln schmackhafte Speisen zubereitet werden können. Aufgepeppt mit frischen Kräutern brachten die Köchinnen das Menü höchstpersönlich zur Welser Tafel.

Bei der Welser Tafel machten sie die Erfahrung, dass es in Österreich Menschen gibt, für die viele Dinge nicht so einfach leistbar sind und die mit einem guten selbstgekochten Menü große Freude haben.

Siegerehrung in Wien

Am Welthauswirtschaftstag ging es deshalb nach Wien an die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik zur Siegerehrung.

Das Projekt wurde mit den Lehrkräften Michaela Tumeltshammer und Renate Oberndorfer umgesetzt. Die Lehrerin Johanna Schöllhammer begleitete das Projekt und machte daraus einen zweiminütigen Film. Das Video kann man unter https://www.youtube.com/watch?v=JojDku7uzKk&t=15s sehen.


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