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GUNSKIRCHEN/EDT. Anlässlich des 78. Jahrestages der Befreiung des KZ-Nebenlagers Gunskirchen, das auch auf Edter Gemeindegebiet lag, gedachte man den Opfern im Rahmen einer Feier.

  1 / 3   Weißen Rosen als Symbol für Solidarität und Zivilcourage gab es für die Besucher. (Foto: MS Gunskirchen)

Die Mittelschule Gunskirchen wählte für die heurige Gedenkfeier das Thema „Solidarität“. Im Unterricht befassten sich die Schüler der vierten Klassen mit den Schrecken des Nationalsozialismus. Dazu gehörte auch der Besuch der Gedenkstätte in Mauthausen.

Die Viertklässler begaben sich auch auf die Suche nach Menschen, die in dieser Zeit unter Gefährdung ihres eigenen Lebens Hilfe leisteten, also Solidarität und Zivilcourage bewiesen. Wie immer präsentierten die Schüler ihre Gedanken in Deutsch und Englisch. Thomas Schick unterstützte die Schule mit der ungarischen Übersetzung. Die Schriftstellerin Sabine Scholl, der Präsident der Jüdischen Gemeinde von Budapest György Frisch und Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitees, gedachten in ihren Ansprachen ebenfalls den Opfern des Nationalsozialismus.

Musikalisch begleitet wurde die Feier, die diesmal im Veranstaltungszentrum stattfand, vom Schulchor unter der Leitung von Doris Hanghofer, Schülern auf ihren Instrumenten und vom Singkreis Gunskirchen unter Liselotte Kiener.

Im Anschluss an ihren Beitrag verschenkten die Kinder weiße Rosen an die sichtlich bewegten Besucher, als Symbol für Solidarität und Zivilcourage, in der Geschichte und für unsere Gegenwart.


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