Die Welser Radler traten für ihre Forderungen kräftig in die Pedale
WELS. Normalerweise geht man bei Demonstrationen auf die Straße. Die Welser Radler waren mit Rädern aller Art unterwegs. Es geht um die Errichtung von Hauptradrouten durch die Stadt, aber auch die Beseitigung von Gefahrenstellen.

Pünktlich zur Abfahrt um 18 Uhr vor dem Rathaus stellte sich Regen als Begleiter ein. So packten sich die Teilnehmer ein und dann machten sie sich unterstützt durch Musik aus einem Lautsprecher auf den Weg. Gefordert werden der schnelle Ausbau der Radinfrastruktur, mehr Budget für den Radwegebau, baulich getrennte Radwege als Ersatz für gefährliche Mehrzweckstreifen. Dazu kommen die Förderung von Lastenrädern und die Verordnung von mehr Fahrradstraßen und Schulstraßen. Vor allem die baulich getrennten Radwege brennen den Teilnehmern unter den Nägeln: „Solche Radstraßen vor allem entlang der Hauptachsen in der Stadt attraktivieren das Radfahren“, so einer der Organisatoren Roland Kloss. Mobilitäts-Stadtrat Stefan Ganzert (SP) war ebenfalls mit dabei: „Bei der Roseggerstraße haben wir einen Beschluss im Ausschuss, damit die Einbahn für die Radfahrer aufgehoben wird. Jetzt geht es um die Detailplanung. Bei anderen Schlüsselstellen müssen wir noch reden“.


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