Venus zerkratzt: Stadt Wels sucht den Täter
WELS. Die Venus-Statue in der Schmidtgasse kommt wieder in die Schlagzeilen. Dieses Mal geht es um einen Vandalenakt. Unbekannte haben ein durchgestrichenes Hakenkreuz und darunter das Wort Raus hineingeritzt.

FP-Bürgermeister Andreas Rabl und FP-Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger sehen aufgrund der Ritzereien einen politisch ideologischen Grund.. Aufgrund der verwendeten Symbolik wird ein anti-faschistischer Hintergrund vermutet, heißt es in einer Aussendung der Stadt. „Wir hoffen, dass die Täter ausgeforscht und somit zur Rechenschaft gezogen werden können“, so die Beiden. Sachdienliche Hinweise bitte an die Ordnungswache oder an das Stadtpolizeikommando Wels. Die Videoüberwachung dürfte wohl kein Ergebnis gebracht haben.
Seit 2021 steht diese Figur in der Schmidtgasse. Sie soll an das römische Kulturerbe erinnern. Nachbildungen der Venus wurden in der NS-Zeit an „verdiente Persönlichkeiten als Ehrenpreis der Stadt“ verliehen. Die SPÖ und Grüne forderten immer wieder die Entfernung. Eine Zusatztafel wurde angebracht, auf der die Geschichte thematisiert wurde. Die 125 Zentimeter große Bronzestatue ist eine Kopie einer 15 Zentimeter großen Venusstatue aus Bronze. Sie stammt aus dem ersten oder zweiten Jahrhundert nach Christus und wurde in den frühen 1900er Jahren im Welser Stadtgebiet gefunden


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