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WELS-LAND/LINZ. Superfood braucht keine langen Transportwege - das meiste wächst direkt vor der Haustüre, wie zum Beispiel die Walnuss. Um die heimische Nuss, von der es mindestens einen Baum auf jedem Bauernhof in der Region gibt, ein wenig mehr ins Rampenlicht zu rücken, waren die Bäuerinnen aus dem Bezirk live bei der Radiosendung Arcimboldo am Südbahnhofmarkt zu Gast. 

Ines Schöfecker (Bezirksbauernkammer Linz) , Gisela Weiss (Bezirksbäuerin-Stellvertreterin Wels-Land), Johanna Haider (Landesbäuerin), Claudia Em (Moderatorin ORF OÖ), Müsli-Bäuerin Karin Fuchsberger und Elisabeth Mayr (Ortsbäuerin Krenglbach) rührten kräftig die Werbetrommel für die Walnuss. (Foto: BB)

Die wohlschmeckende Nuss ist ein gesunder Snack mit vielen Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen. „Die Walnuss ist nicht nur gesund und eine optimale Zwischenmahlzeit, sondern auch sehr vielseitig einsetzbar“, ist Bezirksbäuerin Margit Ziegelbäck überzeugt.

Die Bäuerinnen hielten in Linz am Markt für die Besucher Kostproben bereit: einen selbstgemachten Walnussaufstrich mit Bauernbrot, Nusschips, ein Nuss-Knusper-Müsli vom Biohof Fuchsberger und ein Walnussöl der Familie Neuwirth (beide aus Gunskirchen).

Neben ihren wertvollen Inhaltsstoffen ist das Gute an der Walnuss auch, dass sie sprichwörtlich vor der Haustüre wächst. Zu jedem Bauernhof gehört mindestens ein Nussbaum. Im Sommer ist er ein beliebter Schattenspender und im Herbst ist meist die jüngste und die älteste Generation gemeinsam beschäftigt die reifen Nüsse zu sammeln, zu trocknen und dann die Nüsse zu knacken. Die Nüsse bereichern besonders in der kalten Jahreszeit den Speisezettel und geben einen Energiekick. Mittlerweile gibt es auch im Bezirk schon einige landwirtschaftliche Betriebe die eine größeren Anzahl an Walnussbäumen kultivieren wie zum Beispiel Familie Bergmair in Thalheim. Zusätzlich zum Nuss-Genuss hat das Holz eine besonders schöne Maserung und ist im Möbelbau beliebt.

Den Bäuerinnen ist es ein großes Anliegen, der Bevölkerung die Kreisläufe der Natur näher zu bringen und auch die Verarbeitungsmöglichkeiten der einzelnen regionalen und saisonalen Produkte aufzuzeigen.


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