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LAMBACH. Es war ein intensiver Prozess, dem sich die Gemeinden der Stadtregion Lambach unterzogen haben. Gemeinsam mit Experten widmeten sie sich dem Thema Leerstand in den Zentren. Herausgekommen ist ein Konzept, das zumindest zwei Projekte pro Kommune fördert.

Von links nach rechts: Bgm. Alexander Bäck (Edt), Bgm. Johannes Moser (Lambach), Bgm. Christian Popp (Stadl-Paura), Stefan Lettner (Cima), Elisabeht Wagner (Hinterwirth Arch.), Thomas Ferk (Land OÖ), Renate Fuxjäger (RMOÖ), Franz Pohn (Lambach), Stefan Anzengruber (Stadl-Paura) (Foto: RM OÖ)

von GERALD NOWAK

Die Gemeinden Lambach, Edt, Neukirchen und Stadl-Paura bilden die Stadtregion Lambach. Nach einem intensiven Prozess haben die Gemeinden der Stadtregion Lambach gemeinsam mit dem beauftragten Planungsteam der Bietergemeinschaft CIMA Beratung + Management GmbH und Hinterwirth Architekten Ziviltechniker OG ein umfangreiches Konzept zur Attraktivierung der Stadt- und Ortskerne erarbeitet. Begleitet wird die Stadtregion vom Regionalmanagement.

Zuerst widmeten sich die Experten dem Ist-Zustand. Der Gegenwind aus dem Online-Handel ist groß, außerdem gibt es die Stadt Wels, die in den vergangenen Jahren viel Geld in die Entwicklung des Zentrums gesteckt hat: „Die Stadt Wels saugt natürlich Kunden ab. Deswegen müssen wir jetzt etwas aktiv gegen den Leerstand unternehmen und Nutzungskonzepte entwickeln“, sagt Johannes Moser, Bürgermeister von Lambach.

Man hat sich die verschiedenen Ortszentren angesehen und so auch für einzelne Leerstandsobjekte einen Leitfaden entwickelt, welche Möglichkeiten es gibt, diese in Kooperation mit den Eigentümern wieder mit Leben zu befüllen. Die Gespräche vor allem mit den Besitzern werden weitergeführt. Dazu kommt, dass die Gemeinden in die Aufenthaltsqualität in den Zentren investieren. Sanierung von Leerstandsobjekten ist ebenfalls ein großes Thema. Pro Kommune werden zwei Projekte gefördert und aktiv angegangen.

In Stadl-Paura ist es der Nordtrakt der Volksschule und der Veranstaltungssaal im Pferdezentrum, die man sich in der näheren Zukunft genauer ansehen und attraktivieren will, sagt Bgm. Christian Popp (Team Popp).


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