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LAMBACH. Ein riesiger Erfolg war die traditionelle Parade „Heiße Eisen“ der Lambacher Pferdewirte. Im Pferdezentrum Stadl-Paura präsentierten die Schüler der Abschlussklasse der Fachschule Pferdewirtschaft des Agrarbildungszentrums Lambach sowie der ersten Klasse des Aufbaulehrgangs der HAK Lambach ein buntes Programm mit den Helden ihrer Kindheit.

  1 / 8   Die Schüler beeindruckten mit verschiedenen Formationen und Manövern in der eleganter Reit- und Fahrquadrille. (Foto: Oberösterreicherin/Tatiana Böcksteiner)

Egal ob Super Mario, Barbie oder Bibi & Tina sie alle waren an diesem Nachmittag in Stadl-Paura und zeigten die erlernten Fertigkeiten in den verschiedenen Disziplinen des Pferdesports. Das Repertoire reichte von der klassischen Reit- und Fahrquadrille über rasante Springnummern bis hin zu sportlichen Teambewerben, wo auch die Direktoren so richtig ins Schwitzen kamen.

Helden und Heldinnen der eindrucksvollen Pferdeparade waren definitiv alle Schüler der Abschlussklasse der vierjährigen Fachschule Pferdewirtschaft des abz Lambach sowie des Aufbaulehrgangs der HAK Lambach, gemeinsam mit ihren Reit- und Fahrlehrerinnen und den zahlreichen Helfern, die dieses vielfältige Programm ermöglichten.

Starke Bindung Mensch-Tier

Im Vorprogramm demonstrierte die „Sportunion Voltigier- und Reitverein Braunau“, wie Kinder an das Pferd herangeführt werden und wie die Arbeit mit Pferden Jugendliche physisch und psychisch fördert.

Die Bindung und das Vertrauen zwischen Mensch und Pferd kennt keine Grenzen und ist für jeden zugänglich, unabhängig von körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Kurt Irion, der nach einem schweren Unfall auf den Rollstuhl angewiesen ist, bestärkte nach seinem Gastauftritt im pferdegezogenen Speedbike (einer Abwandlung von Schijöring) mit den Worten: „Lasst euch nicht unterkriegen!“ das Publikum, selbst nach Tiefschlägen wieder aufzustehen und positiv zu bleiben.

Absolventen mit dabei

Ein weiteres Novum bei der diesjährigen Veranstaltung war die Teilnahme von Absolventen, die coronabedingt keine eigenen „Heißen Eisen“ veranstalten konnten. „Toll, dass wir nun doch noch die Chance hatten, unser reiterliches Können in einem so großartigen Rahmen präsentieren zu können“, freuten sich die ehemaligen Schüler über ihr Mitwirken bei den „Heißen Eisen 2024“.

Mit der erfolgreichen Premiere dieser inklusiven und vielfältigen Veranstaltung setzte die Fachrichtung Pferdewirtschaft in Lambach vor 2.000 Besuchern ein starkes Zeichen für die Zukunft des Pferdesports und erinnerte daran, dass die wahren Helden nicht in der Vergangenheit, sondern vor allem in der Gegenwart zu finden sind.


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