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WELS. „Kopf und Hand müssen in Balance treten“, sagt Univ.-Prof. Michael Shamiyeh, UNESCO Chair for Future Design, und weiter: „Wie das für junge Menschen gelingen kann, sieht man hier auf der TEC2move.“ Seit zehn Jahren fördert diese Initiative den Zugang zu Technik für Kinder und Jugendliche.

Ausprobieren (Foto: RIC)
Ausprobieren (Foto: RIC)

Bereits zum zehnten Mal findet heuer die TEC2move, die größte schulbezogene MINT-Initiative (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) Oberösterreichs, statt. Für dieses einzigartige Format vernetzt der Veranstalter, das Regionale Innovations Centrum (RIC), Schulen mit Unternehmen und gestaltet ein vielfältiges Programm, in dem Schüler im Alter von sechs bis 15 Jahren Naturwissenschaften und Technik drei Tage lang unterhaltsam erleben können.

Im Welios

Und das Welios ist der ideale Schauplatz dafür, um die Kombination aus Kopf und Hand auch praxisnah auszuleben. So muss ein Kran programmiert und gesteuert werden. „Es ist wichtig, die Dinge in Beziehung zu setzen und damit analytisches und kritisches Denken zu fördern“, meint Shamiyeh. Martin Riedelsberger, Geschäftsführer des RIC und Gastgeber der TEC2move: „Kinder und Jugendliche frühzeitig für Technik zu begeistern, ist entscheidend, um schon heute die Fachkräfte der Zukunft anzusprechen. Und wenn einer unserer Lehrlinge mit Begeisterung hier etwas erklärt, dann merkt man sofort, wie der Funke überspringt.“ Hier können die Schüler Naturwissenschaften direkt anwenden und selbst experimentieren. Zudem knüpfen sie erste Kontakte zu oberösterreichischen Leitbetrieben wie BRP-Rotax, Greiner, Fronius und Starlim, Bildungspartnern und Institutionen wie dem Österreichischen Weltraum Forum.

Sven Daubenmerkl, Direktor der NMS Gunskirchen: „Es ist enorm wichtig, dass Schüler sich nicht nur im regulären Unterricht mit MINT-Fächern beschäftigen, sondern sich mit technischen Themen wirklich identifizieren. Die Workshops leisten einen wichtigen Beitrag dafür.“


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