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WELS. Ausgangspunkt der gemeinsamen Resolution, die im kommenden Gemeinderat (22. September) eingebracht wird, ist eine parlamentarische Anfrage von FP- Nabg. Paul Hammerl, wo es um Polizei-Planstellen in Städten geht.

Forderung nach mehr Planstellen für die Welser Polizei (Foto: Tips)
Forderung nach mehr Planstellen für die Welser Polizei (Foto: Tips)

Auf 415 Einwohner kommt in Wels eine besetzte Planstelle, in St. Pölten sind es 367, in Linz 355, in Steyr 331 und in Villach 327. „Mit diesem Personalstand ist die Polizei nur mehr schwer in der Lage, den laufenden Arbeitsanfall neben den sonstigen Verpflichtungen zu bewältigen“, glaubt FP-Bürgermeister Andreas Rabl. Deswegen stellt er die Forderung nach zumindest 30 zusätzlichen Planstellen, um die Aufgaben wie vermehrte Fußstreifen, Tempokontrollen und so weiter bewältigen zu können. Dem will Rabl auch bei einem Termin bei Innenminister Gerhard Karner am Dienstag, 23. September Nachdruck verleihen.

„Wir arbeiten sehr gut mit der Polizei zusammen, aber sie kommt an ihre personellen Grenzen. Es kann nicht sein, dass die Mehrarbeit zur Gewährleistung der Sicherheit für die Bevölkerung enorme Überstundenbelastungen nach sich zieht – wir können uns keine ausgebrannten Polizeibeamten leisten“, meint FP-Vizebürgermeister Gerhard Kroiß.

Stellungnahme der Welser VP

Stadtrat Martin Oberndorfer begrüßt die Resolution und meint: „Seit mehr als 25 Jahren fordern Stadtvertreter aller Couleurs daher eine Aufstockung des Personals für die Stadtpolizei. Doch wurden diese Personalwünsche in Wien bislang nicht erhört – übrigens auch nicht unter einem freiheitlichen Innenminister Kickl. Natürlich wünschen auch wir uns mehr Personal, wir halten es zudem aber auch für wichtig, dass die Stadt Wels selbst Maßnahmen zur Entlastung der Polizei setzt. Konkret wäre die Überwachung des ruhenden Verkehrs im gesamten Stadtgebiet durch die neu aufgestellte Ordnungswache eine Maßnahme, mit welcher die Polizei unterstützt werden könnte. Ein Strafzettel wegen „Falschparkens“ muss (außerhalb der Gebührenzone) nicht unbedingt von der Polizei ausgestellt werden, das können auch Ordnungswächter der Stadt übernehmen. Die Polizei soll sich vielmehr auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können“.


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