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WELS. Der Gault Millau Guide für das Jahr 2026 ist da. Der Jubel bei der Online-Präsentation in einem kleinen, feinen Stadtplatz-Lokal namens GansFein war groß: „Wir haben gewusst, dass wir dabei sein werden. Aber mit 14 Punkten und zwei Hauben haben wir nicht gerechnet“, freut sich Kevin Stummer, der gemeinsam mit Ehefrau Carmen und Bruder Marvin das GansFein betreibt.

Das Team GansFein: Marvin, Kevin und Carmen Stummer (Foto: Tips)
Das Team GansFein: Marvin, Kevin und Carmen Stummer (Foto: Tips)

Die Gault Millau-Zertifizierung hat das Team bewusst gemacht. Dann regierte der Gedanke: „Wie es kommt, so kommt es“. Mit der Bewertung habe man aber nicht gerechnet: „Wir sind seit zehn Monaten am Start. Es ist für uns eine Bestätigung unseres Konzeptes und auch gleichzeitig ein Ansporn für die Zukunft“, freut sich Carmen Stummer. „Wir hatten in den vergangenen Monaten immer wieder Up and Downs. Aber das ist ein großes Up“, legt Koch Kevin Stummer. 

„Keine Preiserhöhung“

Wenn Hauben als Auszeichnung dazukommen, dann könnten auch die Preise steigen. Dagegen verwehrt sich das kleine Team: „Wir ändern nichts an unserer Kalkulation“, ist die einhellige Meinung. Geändert wird auch nichts an der Küche, die Europa und Asien dezent verbindet. Die Weinkarte spielt alle Stücke. Bei der Weihnachtswelt ist das GansFein mit ihren feinen Punsch-Varianten dabei. Man hat das Lokal immer so geführt, wie sie selbst essen gehen wollen: „Jeder kann zu uns kommen, wie er will. Es muss nicht im feinen Anzug sein. Es geht um eine angenehme Zeit mit guten Essen in toller Atmosphäre. Das werden wir weiter anbieten“, verspricht Kevin Stummer. Das Team arbeitet jeden Tag daran, besser zu werden. Dazu nehmen sie auch das Feedback der Gäste gerne an. Jetzt bleibt noch der Anspruch für die Zukunft: „Die zwei Hauben wollen wir zumindest verteidigen“, meint das Team. Deswegen wird an neuen Speisen in der Küche gefeilt.

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Wer jetzt ins GansFein will, der kann beim Adventmarkt schnuppern. Am Abend ist es leider bis Ende 2025 schon ausgebucht. Die 22 Plätze sind heiß begehrt und das völlig zurecht. 


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