Tunnel-Einsätze: Anspruchsvolle Ausbildung für die Feuerwehren
WELS-LAND. Tunnel-Einsätze sind für die Feuerwehr anspruchsvoll. Jeder Handgriff muss in einer beengten und dunklen Umgebung sitzen. Wehren aus dem Bezirk, in deren Pflichtbereich Tunnelanlagen liegen, absolvierten die Grundausbildung für diese Einsätze.
Die Ausbildung umfasst siebzehn Stunden, aufgeteilt in Theorie und Praxis.
In den eigenen Zeughäusern absolvierten die Teilnehmer den theoretischen Teil. Es ging um Einsatztaktik, Gefahren, Belüftung, Sicherheitseinrichtungen sowie die Organisation von Atemschutzeinsätzen. Der praktische Teil der Ausbildung fand an zwei Ausbildungstagen im Bezirk statt. Ziel war es, die taktischen Handgriffe für Einsätze in Tunnelanlagen zu erlernen und sicher umzusetzen.
Schrittweises Üben der Abläufe
Nach einer Einweisung übten die Teilnehmer schrittweise die einzelnen Abläufe, zunächst ohne Atemschutzmaske, jedoch mit Twin-Pack-Atemschutzgeräten am Rücken. Besonderes Augenmerk lag auf einer sauberen und strukturierten Schlauchverlegung, einer kontrollierten Wasserabgabe sowie dem koordinierten Vorgehen im Trupp.
Weitere Schwerpunkte
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Such- und Rettungstraining. Aufgrund der meist stark eingeschränkten Sichtverhältnisse in Tunnelanlagen ist hier eine einheitliche Vorgehensweise von besonderer Bedeutung. Trainiert wurden unter anderem das rasche und strukturierte Öffnen von Fahrzeugtüren, die Minimierung des Raucheintrags sowie das schnelle und sichere Auffinden von Personen.
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