Das Gastro-"Bootshaus" an der Traun ist untergegangen
WELS. Einen Pächter hätte es gegeben für das Projekt Bootshaus. Doch laut Stadt „ist eine Umsetzung des Konzepts aufgrund von bundesgesetzlichen Vorgaben im vorgegebenen Zeitrahmen nicht möglich“, heißt es in einer Presseaussendung.

Die Pläne waren groß. Das ehemalige Bootshaus der Feuerwehr an der Traun in Sichtweite der Traunbrücke hätte zum Restaurant für 200 Personen umfunktioniert werden sollen. Es gab Renderings, Gespräche, Diskussionen und mehr. 2,5 Millionen hätte alles gekostet, aufgeteilt auf die Hälfte Stadt und die andere Hälfte private Investoren. Es bleibt aber vorerst beim hätte, denn nach intensiver rechtlicher Recherche hat sich herausgestellt, dass aufgrund der Beteiligung er Stadt das Bundesvergabeverfahren anzuwenden ist. Das bringt eine Verzögerung des Baustarts. Warum man nach Monaten der Planung zu diesem Ergebnis kommt, lässt man unkommentiert.
Die Stadt wird sich das Konzept sichern: „
FP-Bürgermeister Andreas Rabl: „Das Bootshaus wäre eine großartige Ergänzung für den neuen Volksgarten gewesen. Ich möchte mich ausdrücklich bei den Initiatoren Jörg Huber-Wilhelm und Günter Stadlberger für die großartige Idee und den freiwilligen Einsatz bedanken. Die Stadt Wels lebt von diesen Initiativen, wenn auch nicht alle umgesetzt werden können.“ Die Beiden hatten sich intensiv um das Projekt bemüht und vieles in die Wege geleitet.


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