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WELS. Mit dem Projekt „Herzen, die von Herzen kommen“, haben die Schüler des Franziskus-Gymnasiums Wels bei der Jugendrotkreuz Oberösterreich Aktion „Mission Humanity“ gewonnen und wurden damit als beste soziale Initiativen Oberösterreichs ausgezeichnet.

Rotkreuz-Präsident Gottfried Hirz gratuliert den Schülern aus dem Franziskus Gymnasium Wels zum Sieg bei "Mission Humanity". (Foto: OÖRK/Asanger)

Mit selbst genähten Herzkissen wollen die Schüler des Franziskus-Gymnasiums Patientinnen nach einer Brustkrebsoperation unterstützten. 

Die Polster aus biologischer Baumwolle sollen Hoffnung schenken, können Narbenschmerzen, Lymphschwellungen sowie Druck- oder Stoßempfindlichkeit nach einer Operation lindern. „Es ist ein klassen- und fächerübergreifendes Projekt“, sagt Silvia Kucher, Lehrerin am Franziskus-Gymnasium, „das wir bereits seit einigen Jahren verfolgen.“

Handarbeit und persönliche Briefe

Im Technik- und Designunterricht werden die Herzen von den Schülern der Unterstufe genäht. Schüler der Oberstufe verfassen im Deutschunterricht persönliche Briefe, die den Herzen beigelegt werden, den Patientinnen das Gefühl geben, nicht alleine zu sein.  Rund 300 Kissen wurden in diesem Schuljahr bereits genäht und in den Klinikzentren Wels und Grieskirchen verteilt.

„Es ist schön zu sehen, dass die Kissen und Botschaften den Patientinnen in ihrer schwierigen Zeit helfen, ihnen Kraft und Mut geben und sie dadurch neue Hoffnung schöpfen“, sagen die Schülerinnen, die zukünftig noch mehr Herzen herstellen wollen und damit ein starkes Zeichen gelebter Menschlichkeit setzen.

Barrieren abbauen und Generationen verbinden

Mit ihrem Projekt und ihrer lebhaften Präsentation überzeugten die Schüler im Online-Voting und Ende März beim Live-Event von „Mission Humanity“ in Linz. Von der Jury bekamen sie die volle Punktzahl und durften sich so insgesamt über den ersten Platz freuen. „Mit dem Preisgeld von 2.500 Euro werden wir Material ankaufen, um das Projekt auch in Zukunft fortsetzen zu können“, sagt Kucher. 

„Alle teilnehmenden Gruppen haben bewiesen, wie viel man mit Engagement und Zusammenhalt erreichen kann. Die jungen Menschen haben gezeigt, dass jeder von uns das Zusammenleben positiv beeinflussen kann. Ein großes Dankeschön an alle, die mitgemacht haben“, freut sich OÖ. Rotkreuz-Präsident Gottfried Hirz.


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