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WELS. Zwei Mal musste die Feuerwehr zu einem Brand beim ASZ Wels-Nord gekommen. Der Sachschaden ist im fünfstelligen Bereich. Bis auf kleine Einschränkungen hat das Altstoffsammelzentrum geöffnet. Ursache war wohl ein falsch entsorgter Lithium-Ionen-Akku.

Gelöscht (Foto: Stadt)
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Der Brand war am Mittwoch, 1. April spätabends in einem Sperrmüllcontainer ausgebrochen und nach erfolgreicher Eindämmung durch die Freiwillige Feuerwehr Wels am Donnerstag, 2. April in der Früh nochmals aufgeflammt. Grünen.-Stadtrat Thomas Rammerstorfer (Abfallwirtschaft): „Ein großes Dankeschön an die Feuerwehr für das rasche Einschreiten und an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASZ beziehungsweise der LAVU, die teilweise noch in der Nacht beziehungsweise aus dem Urlaub zum Brandort kamen, um bei der Behebung der Schäden zu helfen“. 

Die Beleuchtung und die Überdachung hat großen Schaden genommen. Einzige Einschränkung für die ASZ-Nutzer. Derzeit kann kein Grünschnitt angenommen werden. Dies müsste ab Freitag, 3. April, mittags wieder möglich sein.

Akkus richtig entsorgen

Der Brand dürfte auf einen falsch entsorgter Lithium-Ionen-Akku zurückzuführen sein. Deswegen appelliert Rammerstorfer gemeinsam mit FP-Vzbgm. Gerhard Kroiß auf den richtigen Umgang bei der Entsorgung der Akkus hin.

  • Diese bitte nie in die Restabfalltonne oder in den Gelben Sack werfen, sondern kostenlos im ASZ abgeben. Hier werden die Energiespeicher sicher zwischengelagert und anschließend dem richtigen Verwertungsweg zugeführt.
  • Bitte auch Akkus, die beim Ladevorgang eine ungewöhnliche Temperaturerhöhung zeigen oder bereits beginnen, sich aufzublähen, umgehend im ASZ entsorgen!
  • Zum Laden nur die originalen Ladegeräte verwenden und keine billigen Nachbauten aus dem Versandhandel.
  • Beim Lagern und vor dem Entsorgen Batteriepole abkleben, um Kurzschlüsse zu vermeiden.

Nähere Infos bei den Umweltprofis vom Bezirksabfallverband am Misttelefon unter Tel. +43 7242 540 60!


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