Zukunftsgespräche der Lebenshilfe über das Thema Wohnen
SIPBACHZELL. Zum 23. Mal kamen Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung zusammen, um sich bei den Zukunftsgesprächen mit Themen auseinanderzusetzen. Dieses Jahr ging es um das Motto „So wohne ich, so lebe ich – Alles übers Wohnen“.

Rund 380 Menschen waren im Zirbenschlössl zu Gast und setzten sich mit ihrer eigenen Wohnzukunft auseinander. Sie erhielten wertvolle Informationen von Fachpersonen. So spannten Impulsvorträge und sechs Arbeitskreise einen breiten Bogen über die Themen mobil begleitetes Wohnen, Freizeitgestaltung, Lösungswege bei Schwierigkeiten in Wohngemeinschaften, Rechte und Pflichten beim Wohnen sowie Gesundheit und Fitness.
Eine Erfolgsgeschichte über den Weg in das selbstständige Wohnen eines Menschen mit Beeinträchtigung machte Mut, weitere Schritte in Richtung selbstständigeres Wohnen zu gehen. Die Sozialabteilung des Landes informierte über die begleiteten Wohnmöglichkeiten in Oberösterreich. Die inklusive Band „Tanzsyndrom“ umrahmte die Veranstaltung, und die Gesamtsprecher der Interessenvertretung der Lebenshilfe, Roland Öhlinger und Karin Riegler, führten durch das Programm. „Die Zukunftsgespräche der Lebenshilfe Oberösterreich haben nicht nur das Ziel der Weiterbildung, sondern sind auch eine Möglichkeit des Austauschs und Treffpunkt von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung“, freut sich Martina Voraberger-Schmidt, Fachberatung Interessenvertretung der Lebenshilfe Oberösterreich.
Die Lebenshilfe ist Interessenvertreterin für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Neben den jährlichen Zukunftsgesprächen gibt es ein breites Erwachsenenbildungsangebot für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung in kleineren Formaten.
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