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KRENGLBACH. Passend zum Vatertag sorgt im Zoo Schmiding aktuell vor allem eine Familie für besondere Aufmerksamkeit: Gorilla Awembe und sein Sohn Jabari zeigen eine außergewöhnlich enge Vater-Sohn Beziehung, die sowohl Tierpfleger als auch Besucher begeistert.

  1 / 2   Dass der Silberrücken Awembe so viel mit seinem Sohn Jabari kuschelt ist nicht selbstverständlich. (Foto: Zoo Schmiding/Peter Sterns)

Der mittlerweile fast zweijährige Jabari sucht häufig die Nähe seines Vaters – er klettert auf ihm herum, kuschelt sich an ihn, stupst ihn frech oder versucht ihn zum Rangeln  aufzufordern.Und Awembe? Der kräftige Silberrücken reagiert mit einer unglaublichen Ruhe und Geduld. Er lässt all die kleinen Neckereien nicht nur über sich ergehen, sondern genießt sogardie Nähe und zieht den kleinen Gorilla vorsichtig an sich heran oder beginnt mit ihm zu spielen. Viele Silberrücken reagieren auf allzu aufdringliche Jungtiere eher reserviert und halten sie mehr oder weniger sanft auf Abstand. Deshalb fällt Awembes fürsorgliche Art besonders auf.

„So viel Körperkontakt ist außergewöhnlich“

„Dieses Verhalten ist wirklich nicht selbstverständlich,“ erklärt Zoologin Daniela Artmann, „Natürlich spielt der Silberrücken in einer Gorillagruppe immer eine wichtige Rolle, er ist schließlich Beschützer und Anführer. Häufig aber zeigt sich das in einem aufbrausenden Verhalten, dass Awembe so viel Körperkontakt und spielerische Interaktionen zulässt, sieht man nicht bei jedem Gorilla Männchen.“

„Meet the Keeper“

Jabari beobachtet Awembe ganz genau und versucht dabei oft den Papa nachzuahmen sei es beim Brusttrommeln, beim Tragen von Ästen oder beim Faulenzen. Gerade rund um den Vatertag sorgen diese innigen Szenen zwischen Vater und Sohn bei vielen Besuchern für besondere Emotionen. Am Vatertagswochenende wird bei den verschiedenen „Meet the Keeper“-Stationen speziell auf die Vaterrolle der Tiere eingegangen.


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