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WELS. Der viergleisige Ausbau der Westbahnstrecke hat die nächste Hürde genommen. Dafür musste die A25 gesperrt werden. Die Rede ist vom Verschub der neuen Eisenbahnbrücke.

Ein hydraulisches Fluid-System mit Stickstoffunterstützung reduzierte die Reibung erheblich und ermöglichte das kontrollierte Verschieben. (Foto: ÖBB/Deopito)

Zur Erweiterung auf vier Gleise wurde nun eine zusätzliche Brücke in ihre Endlage gebracht. Das Tragwerk für die neue Eisenbahnbrücke wurde in den vergangenen Monaten bereits neben der Trasse im Bereich Wels-Maxlhaid hergestellt. Rund 3000 Tonnen bringt die Stabbogenbrücke in ihrer Endlage auf die Waage.

Verschoben wurde die Brücke mithilfe einer speziellen Gleitbahntechnologie. Ein hydraulisches Fluid-System mit Stickstoffunterstützung reduzierte die Reibung erheblich und ermöglichte das kontrollierte Verschieben des Bauwerks. Sogenannte Jack-up-Türme hoben die Brücke an, führten sie während des gesamten Vorgangs präzise und sorgten für die notwendige Stabilität, um die Endposition millimetergenau erreicht werden konnte. Das Tragwerk spannt sich fast 100 Meter über die A25.

Bis der Gesamtnutzen spürbar wird, dauert es noch bis 2031. Dann - mit Eisenbahnbetrieb auf vier Gleisen - können mehr Züge über die Strecke zwischen Linz und Wels fahren. Während der Betonierarbeiten und dem Einbau der Eisenbahntechnik bleibt die Unterharterstraße im Bereich der Brücke noch gesperrt. Der Baustellenbereich auf der Autobahn A25 bleibt aus Sicherheitsgründen bestehen. 


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