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WELS. Das Areal am Kamerlweg, das derzeit noch Platz für 122 Asylsuchende und Vertriebene bietet, ist an die Bullenhaus Holding verkauft worden. Sukzessive werden diese nun in neue Unterkünfte gebracht, nachdem das Land den Welser Standort geschlossen hat.

Blick auf die Anlage (Foto: Bullenhaus)
Blick auf die Anlage (Foto: Bullenhaus)

Außen ist schon viel passiert, meint Bullenhaus-Geschäftsführer David Zulj. Neue Beleuchtung, Reinigung der Fassaden und Dächer, neue Türen und einiges mehr. Von den 52 Wohnungen konnte der neue Eigentümer jetzt die erste übernehmen. „In den kommenden Tagen wird diese hergerichtet und geht auf den Markt“, so Zulj. Bis 2027 gehen alle Wohnungen an die Bullenhaus. „Einen genauen Zeitpunkt gibt es derzeit nicht“, meint FP-Integrationsreferent Gerhard Kroiß. Nach und nach werden die Asylsuchenden laut Land in neue Unterkünfte gebracht. Für die Stadt ein Gewinn, denn dann stehen 52 Vier-Zimmer-Wohnungen, die heiß begehrt sind, zur Verfügung. Die Bullenhaus Holding vergibt diese nach den Wohnbau-Kriterien des Landes, wenn sie saniert sind. Das freut den Stadtrat Ralph Schäfer nicht nur wegen dieser Tatsache, sondern „gerade in der Pernau fehlen leistbare und attraktive Wohnungen für Familien“.


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