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BAD WIMSBACH-NEYDHARTING. Die prachtvolle Kastanienallee in Bad Wimsbach-Neydharting ist eine über 500 Meter lange, doppelreihige Baumallee, die zwischen dem Friedhof von Wimsbach und der Kapelle Ehrenfeld verläuft. Mehrere hunderte, zum Teil sehr alte Rosskastanien säumen die Allee, welche zwischen 1890 und 1900 angelegt wurde. Doch leider kämpfen die Bäume mit Schädlingsbefall.

  1 / 5   Die Viertklässler freuen sich, etwas für die wunderschöne Kastanienallee tun zu können. (Foto: Michael Wagner)

Die Bäume der als Naturdenkmal ausgewiesenen Allee sind von der Rosskastanienminiermotte befallen. Der nur wenige Millimeter große Falter und dessen Raupen verursachen eine frühzeitige Braunfärbung und Welken der Blätter, was zu einer Schwächung der Bäume führt.

Meisen gegen Rosskastanienminiermotte anlocken

Natürliche Fressfeinde der Rosskastanienminiermotte sind Vogelarten wie Kohl- und Blaumeise. Um den Befall durch den Kleinschmetterling zu verringen, können aber gezielt Meisen und anderer Gegenspieler durch Anbringen von Nisthilfen gefördert und angelockt werden - und das haben Wimsbacher Kinder getan.

Bauhofmitarbeiter halfen mit 

Die Schüler der 4a-Klasse der Volksschule Bad Wimsbach-Neydharting haben unter Anleitung von Patrick Henschke von der Abteilung Naturschutz des Landes Oberösterreich und Julia Kropfberger, Obfrau vom Naturschutzbund Oberösterreich, in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien Meisen-Nistkästen gebaut. Die Kästen wurden vom Bauhof der Gemeinde in der Kastanienallee aufgehängt und locken nun hoffentlich möglichst viele natürliche Feinde des Schädlings an, um die Bäume zu schützen.


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