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THALHEIM. Bereits zum dritten Mal war Thalheim Schauplatz des Queeren Sommerkinos, einer gemeinsamen Veranstaltung der Grünen Thalheim, der Grünen Wels und der Grünen Andersrum Oberösterreich. Auch heuer verwandelte sich der gut gefüllte Gemeindeplatz in einen Ort der Solidarität und der Akzeptanz, an dem miteinander der Film „Pride“ angesehen wurde.

Auf Einladung der Grünen wurde in Thalheim gemeinsam der Film "Pride" angesehen. (Foto: Grüne)
  1 / 2   Auf Einladung der Grünen wurde in Thalheim gemeinsam der Film "Pride" angesehen. (Foto: Grüne)

Bei der Begrüßung betonten der Thalheimer Vizebürgermeister und Nationalratsabgeordnete Ralph Schallmeiner sowie sein Welser Kollege Alessandro Schatzmann, wie wichtig sichtbare Solidarität mit der queeren Community gerade in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation ist. „In einer Zeit, in der sogenannte Konversionstherapien noch immer nicht umfassend verboten sind und schwulen oder lesbischen Paaren weiterhin ein Hotelzimmer verweigert werden kann, braucht es die Solidarität von uns allen. Gleiche Rechte dürfen nicht von der sexuellen Orientierung oder der geschlechtlichen Identität eines Menschen abhängen“, erklärt Schallmeiner.

Schatzmann ergänzt: „Solange queere Menschen im Alltag noch Benachteiligung erfahren, dürfen wir uns nicht mit Symbolen allein zufriedengeben. Sichtbarkeit schafft Akzeptanz. Und Akzeptanz ist die Grundlage dafür, dass aus gleichen Rechten endlich gelebte Gleichberechtigung wird.“

Queeres Sommerkino kommt wieder 

Nach dem gemeinsamen Filmabend freuen sich die Veranstalter bereits auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr. „Gleicher Ort, anderer Film, dieselbe klare Botschaft: Unsere Heimat ist bunt. Wir freuen uns schon jetzt auf das Queere Sommerkino 2027“, erklären Schallmeiner und Schatzmann abschließend.


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